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Rette’t de’n Apo’stro’ph!
by Thomas on Feb.12, 2010, under daily life
Ich schliesse mich voll und ganz Volker Gringmuths Seite http://einklich.net/etc/apostroph.htm an. Der Artikel über den Apostroph ist von ihm und einfach nur herrlich…
Vorwort
Diese Seite soll zum Nachdenken anregen. Der in letzter Zeit zunehmend reichlich und oftmals auch falsch eingesetzte, also missbrauchte Apostroph schreit nach Rettung.
Mein Ohr vernahm seine Stimme, wie andere Ohren auch, und ich ergreife mutig das Wort zur Verteidigung eines kleinen und wehrlosen Satzzeichens.
Hier erfährt man einiges über den Apostroph an sich, seinen Charakter und seine natürlichen Lebensräume. Jeder ist aufgerufen, die zunehmende Verwilderung des Apostrophs eindämmen zu helfen – dem Artenschutz zuliebe.
Wissenswertes über Apostrophe
Die Arten des Apostrophs
Die Gattung der Apostrophe (apostrophus) gehört zur Familie der Auslassungszeichen (substituenteae) und besteht im Wesentlichen aus zwei Arten:
- Den Echten oder Geraden Apostroph (apostrophus apostrophus) findet man auf deutschen Tastaturen zwischen dem Ä und der Return-Taste, und er sieht in der Schreibmaschinenform so aus:
äuß're Freud' - Der gelernte Schriftsetzer liebt diese wilde Form des Apostrophs nicht und hat aus dem Geraden Apostroph den Typographischen Apostroph (apostrophus typographicus) gezüchtet, den man an der leicht eingerollten Haltung oder der leichten Schräglage erkennt (je nach Schriftart). Der Typographische Apostroph sieht einem zu hoch gesetzten Komma nicht unähnlich:
äuß’re Freud’
Viele Textverarbeitungssysteme können den Geraden Apostroph schon bei der Eingabe gentechnisch in den Typographischen umwandeln. Wer kein solches System hat, erreicht den Typographischen Apostroph auf Windows-Systemen, indem er die ALT-Taste gedrückt hält und auf dem Ziffernblock 0146 tippt.
Die Sexualität des Apostrophs
Nicht jedem ist bekannt, dass der Apostroph ausschließlich als Maskulinum existiert. Das Apostroph gibt es nicht, und die Apostrophen auch nicht:
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | Der Apostroph | Die Apostrophe |
| Genitiv | Des Apostrophs | Der Apostrophe |
| Dativ | Dem Apostroph | Den Apostrophen |
| Akkusativ | Den Apostroph | Die Apostrophe |
| Vokativ | Du Apostroph! | Ihr Apostrophe! |
Wie sich Apostrophe vermehren – dass sie das tun, steht außer Zweifel –, ist auf diesem Hintergrund ein noch nicht ganz gelöstes Rätsel. Sehr wahrscheinlich handelt es sich um eine virenartige Vermehrung über Wirtspersonen. Dabei ist der Apostroph in der Regel gar nicht auf exzessive Vermehrung aus, sondern die Wirtsperson selbst forciert sie offenbar.
Immerhin ist diese Hypothese eine schlüssige Erklärung für die erschreckend hohe Zahl an Mutationen.
Allen Angehörigen der Gattung apostrophus ist jedoch gemeinsam, dass sie relativ aufrecht im Wort stehen und wenig Platz verbrauchen. Das ist auch schon das wichtigste Unterscheidungsmerkmal gegen die häufigen Verwechslungen mit anderen Arten.
Verwechslungsmöglichkeiten
Am häufigsten werden die Apostrophe mit Akzenten der Familie der francophonaceae verwechselt:
inn´re Klag´
Genau das überkommt mich nämlich dabei. Das, was du oben siehst, ist ein Akut (accentus acutus) auf einem Leerzeichen. Das hat mit einem Apostroph ebenso wenig zu tun wie der einsame Gravis (accentus gravis), der auch oft einen Apostroph vertreten muss, obwohl das nun schon richtig scheußlich aussieht:
inn`re Klag`
Das ist reine Akzentquälerei! Alle Angehörigen der Gattung accentus, überhaupt alle francophonaceae, sind nämlich sehr gesellige Satzgenossen und sitzen immer an einem anderen Zeichen (é, è, à). Allein fühlen sie sich ebenso unwohl wie Sauerstoffatome. Wenn man sie dennoch in Einsamkeit hält, schlagen sie vor Verzweiflung um sich und reißen mit dem so entstehenden viel zu breiten Zwischenraum das ganze Wort auseinander.
Dabei kann man die accentus-Arten sehr leicht daran erkennen, dass sie immer eine erhebliche Schieflage aufweisen und große Zwischenräume erzeugen – ähnlich, wie man die Knollenblätterpilze (amanita sp.) anhand ihrer weißen Lamellen von den Champignons (agaricus sp.) unterscheiden und auf diese Weise dumme Überraschungen vermeiden kann.
Ähnlich heißt nicht gleichartig
Ich höre schon den nächsten Einwand: „Aber das sieht doch ganz ähnlich aus, wer wird denn so kleinlich sein!“ Darauf drei Antworten:
- Wie war das mit den Knollenblätterpilzen?
- Es ist Zeichenquälerei, einem Akzent den Lebensraum eines Apostrophs zuzumuten, da beide Gattungen sehr fein auf ihr jeweiliges Umfeld abgestimmt sind und sich in dem anderen niemals wohlfühlen werden.
- Denk mal zurück an die japanischen Bedienungsanleitungen der 80er Jahre, deren Autoren der Meinung waren, dass ein großes B oder ein kleines griechisches Beta auch ganz ähnlich aussehen wie ein deutsches ß (das sie nicht hatten) und ungefähr so etwas texteten (frei erfunden):
daB die heiBe SoBe in das NuBfaB flieBt
daß die heiße Soße in das Nußfaß fließt
Ich nehme an, das tut jedem deutschen Auge weh. Ebenso weh tut es mir aber, zusehen zu müssen, wie ein wehrloser Akzent als Apostroph-Ersatz herhalten muss, obwohl genügend Apostrophe greifbar wären. Daher mein erster Appell an meine Zeitgenossen:
Bitte verwendet den richtigen Apostroph, kein Leerzeichen mit Akzent!
Kommen wir dann zum nächsten Punkt: Apostroph ja, aber bitte artgerecht – also nur dort, wo er hingehört.
Die artgerechte Haltung des Apostrophs:
Auslassungen
Der Apostroph gehört, wie schon gesagt, zur Familie der Auslassungszeichen. Er hält sich daher gern dort auf, wo ein oder mehrere Zeichen wegfallen; vor allem in der Lyrik passiert das schnell:
nöt’ge
ew’ge
huld’gen
hing’rotzt
(igitt). Gern springt er auch anstelle zu langer Buchstabenschlangen ein, was erstaunlich oft im Zusammenhang mit Fußball zu beobachten ist:
K’lautern
M’gladbach
Das gilt auch für Auslassungen am Anfang oder am Ende, wo mitunter ganze Apostroph-Familien ihr trautes Heim aufschlagen können:
’s ist mir ’ne Ehr’, die Treu’ zu halten
Die mögliche Haltung des Apostrophs:
angehängte Artikel oder Pronomina
Es kommt im Deutschen sehr häufig vor, dass an eine Präposition einer der Artikel das oder dem einfach fugenlos angehängt wird: aus „in das“ wird „ins“, aus „unter dem“ wird „unterm“.
In diesen Fällen steht kein Apostroph. Zwar wird etwas ausgelassen, aber die Beziehung zwischen den Wortresten ist schon so eng, dass sie keinen Apostroph mehr zwischen sich dulden:
ins Klo
ans Fenster
zum Licht
unterm Bett
Wenn das Pronomen „es“ an ein Wort angehängt wird, ist in vielen Fällen (außer ins oder ans, wie oben gesagt) ein Apostroph üblich und sinnvoll, muss aber nicht gesetzt werden:
sich’s (sichs) gemütlich machen
ich sag’s (sags) dir
Apostrophenquälerei 1:
Der Genitiv-Apostroph
Das scheint aus dem Englischen herübergeschwappt zu sein. Dort wird die Endung -s mit Apostroph abgetrennt, wenn sie den Genitiv bezeichnet:
My sister’s room is in my father’s house
Im Deutschen ist das nicht so. Gabis Zimmer in Peters Haus hat keinen Apostroph, auch wenn mittlerweile viele Leute einen setzen – warum, weiß ich nicht. Es sieht in deren Augen wahrscheinlich schöner aus. Ich scheine andere Augen zu haben.
Nur in einem Fall steht beim Genitiv-s im Deutschen ausnahmsweise ein Apostroph, und zwar dann, wenn der Name auch ohne Genitiv auf -s, -x, -sch oder -z endet, also auf einen Zischlaut. Der Apostroph trennt aber auch dann nicht das -s ab, sondern steht hinter dem -s und zeigt an, dass eigentlich noch ein Genitiv-s folgen müsste, das aber nicht gesetzt wird:
Klaus’ Referat über Marx’ „Kapital“
Einzige Ausnahme: Wenn auf Grund des angehängten -s Missverständnisse möglich wären, ist ausnahmsweise ein Apostroph erlaubt:
Andrea’s Vorschlag
… obwohl auch dieser Fall einklich eindeutig wäre: Kommt der Vorschlag von Andrea, ist es Andreas Vorschlag, kommt er von Andreas, ist es Andreas’ Vorschlag. Es ist nur ein Zugeständnis an apostrophenunsichere Schreiber. Grundsätzlich gilt:
Deutsche Genitive mit -s haben keinen Apostroph.
Apostrophenquälerei 2:
Der Plural-Apostroph
Angeregt von den interessanten Wortbildern, die der Genitivapostroph bildet, fing man an, auch das Plural-s bei englischen Begriffen mit einem Apostroph abzutrennen.
Und das ist nun wirklich völlig falsch, weil das Plural-s im Englischen immer ohne Apostroph angehängt wird, eben um es vom Genitiv-s zu unterscheiden.
CD’s mit Song’s und Hit’s
Ein Engländer wird sich dabei an den Kopf fassen, ein Deutscher, der des Englischen mächtig ist, auch, aber für die breite Masse sieht das international aus und ist damit schon mal cool.
Noch schlimmer wird es, wenn man das auch auf deutsche Wörter ansetzt:
Oma’s trinken gerne milde Tee’s oder Kaffee’s
Wenn ich so etwas lese, bekomme ich bei jedem Apostroph einen Schluckauf. Und spucke dabei einen weiteren Apostroph aus. Bitte schont meine Lungen. Zwei Omas sind zwei Omas.
Ein Apostroph bei einem Plural-s ist schlicht falsch.
Apostrophenquälerei 3:
Der Imperativ-Apostroph
Die deutschen Verben teilt man, vielleicht erinnerst du dich, in stark konjugierte und schwach konjugierte ein.
- Schwach konjugiert sind die, die ihre Vergangenheit durch ein angehängtes -te bilden: aus ich kaufe wird ich kaufte.
- Stark konjugierte Verben ändern ihren Stamm: aus ich schlage wird ich schlug.
Das betrifft auf Umwegen auch den Apostroph. Nun ist es nämlich so, dass der Imperativ, also die Befehlsform, bei schwach konjugierten Verben einfach so gebildet wird, dass die Infinitiv-Endung -en wegfällt: aus rennen wird renn!. (Man kann auch renne! sagen, muss aber nicht.)
Viele Leute scheinen nun das Gefühl zu haben, dass da hinten etwas fehlt, und quartieren daher am Ende des Imperativs einen Apostroph ein:
Lauf’ mal runter und hol’ das Buch.
Das ist leider auch nicht artgerecht. Der Imperativ ist vollständig, da fehlt nichts, und daher ist auch ein Apostroph hier fehl am Platz – es muss heißen:
Lauf mal runter und hol das Buch.
Allerdings ist diese Konstruktion zugegebenermaßen sehr leicht verwechselbar mit dieser:
Lauf’ Er mal runter und hol’ Er das Buch.
In diesem Fall ist der Apostroph richtig! „Lauf“ und „hol“ sind jetzt keine Imperative mehr, sondern Konjunktive („er möge herunterlaufen“), die eigentlich „laufe“ und „ hole“ heißen müssten.
Wenn du es dir nicht zutraust, die (altertümliche) Konjunktivform vom Imperativ zu unterscheiden, dann lass (Imperativ, also nicht lass’) den Apostroph im Zweifelsfall weg.
Imperative haben im Deutschen keinen Apostroph.
(Ich könnte hier eine Rettet-den-starken-Imperativ-Seite einfügen, aber ich lasse es erst einmal. Viele Leute bilden nämlich mittlerweile alle Imperative nach der schwachen Regel, was bei starken Verben grausam klingt: es heißt nicht „Les(e) das Buch“, sondern „Lies das Buch“. Aber das ist nur ein Unterphänomen.)
Apostrophenquälerei 4:
Der willkürliche Apostroph
Mittlerweile kann die Freunde der Abhackung des s nichts mehr bremsen. Es soll schon Leute geben, die es keinem s mehr gestatten, sich ohne züchtigen Sicherheitsabstand …
...an da’s Ende eine’s Worte’s zu begeben.
Flüssig lesen kann man das nicht mehr. Auch an sich harmlose Adverbien und Pronomina werden mit dem Apostroph bis zur Unkenntlichkeit zersägt:
nicht’s
damal’s
freitag’s
morgen’s
unte’rweg’s
alle’rding’s
… und selbst das ist noch steigerbar. Folgende Exemplare von Apostrophenvergewaltigung wurden ernsthaft schon in freier Wildbahn gesichtet:
Weihnacht’szeit
Martin’sgans
Advent’skran’z
Futter’n wie bei Mutter’n
Bauer’nhof
Brahm’s Café
(letzteres steht zu Ehren von Johannes Brahms in Hamburg und wurde vom SPIEGEL mit „Prost, Brahm!“ kommentiert). Den vorläufigen Höhepunkt allerdings bildet der
Düsseldorfer Kios`k
(ja, den gibt’s wirklich!) O Herr, lass Hirn vom Himmel fallen!
Der Apostroph hat das nicht verdient. Er will Wörter kürzer machen, nicht länger, und auch das nicht mit Gewalt, sondern behutsam und leicht lesbar.
Bitte seid nett zum Apostroph und lasst ihn nicht mehr ackern als er muss.
Wenn sich die Apostrophe durch künstliche Züchtung und anschließende Verwilderung weiterhin so stark vermehren wie in den letzten Jahren, könnte zudem das sprachliche Ökosystem empfindlich gestört werden, da der Apostroph keine nennenswerten natürlichen Feinde hat!
unfake.it: performance increase and temporary twitter failure
by Thomas on Dec.21, 2009, under tech
Hi there,
during the past few days, unfake.it’s performance increased dramatically. Several scripts and jobs have been moved onto new servers, the database structure and various SQL statements have been enhanced and even SQL SELECT statements have been optimized to more and more use readonly slave servers. Most URLs are being faked in much less than a tenth of a second. The magical previews of faked URLs are generated almost instantly, since performance increased dramatically.
Unfortunately, faked URLs weren’t posted to Twitter when using the WordPress Plugin during the past 4 hours due to a tiny misconfiguration. This issue could be solved.
unfake.it has become a more and more commonly used URL shortener during the past months. Almost 1.000 URLs are faked in a 24 hour period, even though this magic edge has not yet been crossed. See the stats for more information ’bout that.
Bye, Thomas
Safari Web Browser funktioniert nicht mehr
by Thomas on Oct.29, 2009, under daily life, tech
Hallo!
Ich benutze auf meinem primären Arbeitsgerät (Notebook von Dell) Windows Vista Business (SP1, aktuelle Updates) und meinen favourisierten Browser: Safari von Apple, Version 4.0 (530.17). Für viele Mac-User ist der Safari alt-bekannt und -bewährt, ich habe ihn auch unter Windows lieben gelernt, da er (zumindest für mich) sehr schnell ist und mir alles bietet, was ich benötige. Ausserdem schaut er schick aus.
Seit einigen Tagen jedoch bereitet der Safari Probleme: immer wieder kommt die Popup-Meldung “Safari Web Browser funktioniert nicht mehr“. Teilweise tritt dies vereinzelt auf, teilweise sofort nach dem Start von Safari.
Manchmal, so auch heute, kommt die Meldung stets gleich beim Öffnen des ersten Tabs und zwar jedes Mal nach dem Neustart von Safari.
Beim Auftreten des Problems sucht Windows nach Lösungen, findet jedoch keine und möchte, dass Safari geschlossen wird. Das Faszinierende daran ist nun, dass die Meldung über das Problem einfach weggeklickt werden kann und der Safari Web Browser selbstverständlich noch einwandfrei funktioniert. Alle geht - keine Schwierigkeiten. Jedoch kommt die Meldung, dass Safari nicht mehr funktioniert, nach ca. 20 bis 120 Sekunden erneut. Und das ist sehr nervig.
Nicht geholfen hat bislang:
- Booten von Vista
- Installieren neuester Windows-Updates
- “Reparieren” des Safari Web Browsers
- Deinstallation und Neuinstallation des Safari Webbrowsers
Auch nicht geholfen hat das Abschalten der automatischen Problem-Benachrichtigungen unter Vista:
Jetzt wird zwar nicht mehr nach einer Lösung für das Problem gesucht, die Meldung, dass der Safari nicht mehr funktioniert, kommt allerdings weiterhin:
Any hints?!
Thomas
Die spinnen ja wohl bei der Sparkasse
by Thomas on Sep.16, 2009, under daily life
Hi zusammen,
ich bin seit ich denken kann Kunde bei der Sparkasse. War auch eigentlich immer zufrieden, bis dann vor ca. 2 Jahren meine persönliche Bankberaterin gewechselt hat. Verschiedene Dinge, die bis dato relativ einfach und unkompliziert gingen, waren dann deutlich anstrengender und waren nur noch auf massives Drängen überhaupt möglich.
Kurzum: es wurde mit der Zeit immer schlechter. Im Frühjahr diesen Jahres hatte ich dann ohnehin schon den Entschluss gefasst, mein Konto komplett zur DKB umzuziehen, was ich auch erfolgreich getan habe. Nur noch ein paar Daueraufträge und Abbuchungsaufträge muss ich umziehen.
Heute dann wieder ein neues Aha-Erlebnis mit der Sparkasse. Ich leere meinen Briefkasten und finde dort eine in Plastikfolie eingeschweisste Broschüre. Allein die Verpackung ist umwelttechnisch schonmal eine Frechheit - aber egal.
Ich mache das Dinge also auf und finde ein Deckblatt, welches mich auf die geänderten Geschäftsbedingungen hinweist, welche beiliegen sollen. Ich suche also diese neuen Geschäftsbedingungen und stelle fest, dass die 34seitige Broschüre die neuen Geschäftsbedingungen sind. Ja, 34 verdammte Seiten mit Kleingedrucktem. Und die gelten, sofern ich nicht binnen 6 Wochen widerspreche.
Meine Güte, wer denkt sich denn sowas aus? Meinen die tatsächlich, dass irgendein normaler (und arbeitender) Mensch diese 34 Seiten durchliest, um die Änderungen und Unterschiede zu entziffern?
Die spinnen ja wohl!
So long, Thomas
HOWTO: publishing content on newsfeeds using a facebook application
by Thomas on Aug.16, 2009, under tech
Hi there!
Quite a while ago, I started writing my first and own facebook application. I got stuck while trying to publish content to my own profile page and also to my friends’ newsfeeds. I stumbled upon several problems. Either there was no content displayed, it was formatted in a wrong way, it was not published on my friends’ newsfeeds or it even was published on behalf of my friends’ username. It was quite strange to me and I could not find an easy documentation on how to do it the right way.
I played around with Stream.publish, Feed.publishUserAction or Notifications.send - none of those functions did what I wanted them to do. This may be so, because I did not fully understand their purposes.
So, this is my way to do it. I am using the FBJS (FaceBook JavaScript) popup call Facebook.showFeedDialog. This is truely (as far as I’m concerned) the best and easiest way.
First of all, I assume you are familiar with how to build an facebook application from scratch. If not, please read the developer’s documentation.
Step 1: build and register your Feed Template Bundle
- go to the Feed Template Console
- choose your application and hit “Next”
- create a template for your “One Line Story” and hit “Next”
- create a template for your “Short Story” and hit “Next”
- create Action Links and hit “Next”
- hit “Register Template Bundle”
- copy and save the Template Bundle ID given in the popup (you will have to paste it into your application’s code later)
When doing this, you may enter any text or even HyperText in the fields for the One Line or Short Story. You also may enter predefined tags such as {*actor*} or your own defined tags such as {*foobar*}. In the Sample Template Data, you may enter the tag definitions and display a preview. What you enter there and at this very moment has no effect on the content displayed within your application later! That’s just for previewing purposes. The real content will be defined later in your application’s script. Remember that! Some Examples for your Sample Template Data at this point may be:
{"foobar": "This is a foobar text"}
Or a bit more complex:
{"foolink": "<a href="http://www.google.com/">Google</a>",
"images":[{"src":"http://domain.com/image1.jpg", "href":"<a href="http://www.facebook.com/">http://www.facebook.com</a>"},
{"src": "http://anotherdomain.com/image2.jpg", "href":"<a href="http://www.facebook.com/">http://www.facebook.com</a>"}]}
You see, e.g . the {*images*} tag is defined as some sort of array consisting of multiple SRC and HREF values. Attention: the special tag {*images*} is displayed automatically on Short Stories, you don’t need to call them!
2. write your application’s content
<?PHP
require_once 'facebook-platform/php/facebook.php';
$appid = 'xxxxxxxxx'; // your app ID
$appapikey = 'XXXXXXXXXXXXXXXX; // your app key
$appsecret = 'XXXXXXXXXXXXXXXX'; // your app secret
$template_bundle_id = 'xxxxxxxxxxxxxxxx'; // the ID you got in Step 1
$facebook = new Facebook($appapikey, $appsecret);
$user_id = $facebook->require_login();
echo "<p>Hello, <fb:name uid=\"$user_id\" useyou=\"false\" />!</p>";
?>
<script type="text/javascript"><!--
var template_bundle_id ="";
var url="http://www.google.com/";
var user_message_prompt = "Share this URL with your friends?";
var user_message = {value: "wants to share a greate website."};
var image ="http://www.google.com/intl/en_ALL/images/logo.gif";
var template_data = {"url": url,
"images": [{'href': url, 'src' : image}]};
Facebook.showFeedDialog(template_bundle_id, template_data, '', '', '', user_message_prompt, user_message);
// --></script>
This is it.
Every time you call your application’s page, you’ll get a facebook popup asking you to display the content on your profile and even in your friends’ newsfeeds. Of course, it does not make any sense to share some data every time you call your application’s canvas page, so you may want to add some more code to your application.
The text to be shared is the text you entered when registering the Template Bundle in Step 1. If you get an error, please make sure the defined variables (such as “url” or “images”) are valid and do exist. In other words: whatever you call in your Template Bundle, it has to be defined in your script.
Of course, you may generate the content dynamically from a database or any other source.
I hope this HOWTO helped.
Bye, T.
unfake.it now with facebook integration
by Thomas on Aug.16, 2009, under tech
Hi there,
after several months, unfake.it has become even more important in the Web2.0 community. A few weeks ago, I was talking to some guys and co-workers about programming and such things. I then told about unfake.it and a co-worker of mine said, he somehow stubled upon http://unfake.it/ and uses it irregular. That was quite funny to me.
I’ve had very few time the past months and since I got stuck on the half way because of some WordPress problems and also some problems with facebook’s API and FBML, there was no more development. But now I’m proud to announce that today, I released a completely new version including new features:
WordPress plugin version 1.2
The new plugin comes with its own settings page and adds two own tables to your WordPress installation. The main purpose is to let you configure, whether or not you wish to be taken to facebook and add the shortened URL for your new blog post (including a thumbnailed screenshot) to your facebook profile page and even in your friends newsfeeds.
Facebook application
unfake.it now has its own facebook application which lets you add shortened URLs, lists them as screenshots in a profile box, displays about new URLs on your profile wall and even tells your friends about it in their newsfeeds. Want an example? See:
Since a few hundred URLs are shortened every single day, I also had to do some enhancements to the database structure and especially to the thumbnailing process. Just think about it: at the moment, we have more than 20,000 shortened URLs, each of them was once and initially thumbnailed, stored and is re-fetched every few days, if still hits occur. That’s a lot of traffic and a lot of CPU power. Just take a look how MySQL handlers and Apache traffic increased the last months:
You may see most recent stats at http://unfake.it/stats.php.
Please let me know, if you have any problems with the new version of the WordPress plugin and especially what you think about the facebook application.
Bye, T.
Highly sophisticated wakeup call using nagios
by Thomas on Jul.30, 2009, under daily life, tech
Hi there!
Do you know this problem?! You have to get up at some certain time in the morning, so you set up your alarm clock to give you a friendly “rrrrrrring-rrrrring”. But you simply don’t wake up! Your alarm clock rings and rings and rings for like hours but you simply don’t hear it. Sometimes, you use the snooze button, but you cannot even remember you did it.
Well, that’s like how I feel sometimes in the morning. Bad thing, if you have some kind of meeting or appointment. Several times in the past, I sent automated e-mails to my co-workers to give me a wakeup call on my cellphone, this surprisingly always works. But it’s annoying. For me and my co-workers.
Here comes the solution:
use nagios to give you a highly sophisticated wakeup call.
Imagine, you have a linux box which is under surveillance of a nagios remote monitoring system. And imagine furthermore, this nagios system is configured to send out voice calls in cases of critical states. All you need is a new plugin (most commonly via NRPE) which tells nagios to initiate your wakeup call.
This is how I do it:
1. Add the following line to your NRPE config file on your linux box (e. g. /etc/nagios/nrpe.cfg):
command[wakeupcall]=/usr/lib/nagios/plugins/wakeupcall
2. Create the plugin and place it on your linux box at /usr/lib/nagios/plugins/wakeupcall
#!/bin/bash # # nagios nrpe plugin to initiate a wakeup call # 2009, Thomas Gericke, thomas (at) thomasgericke (dot) de # FILE="/etc/wakeupcall/wakeupcall" if [ -e $FILE ]; then echo "Wakeupcall needed. Gonna hit ya!" exit 2 else echo "No wakeupcall needed. Sleep well." exit 0 fi
3. Restart your NRPE service on your linux box (e. g. /etc/init.d/nagios-nrpe-server restart)
4. Set up the service check in your nagios configuration on your nagios server
I assume, you already have the host configured on your nagios system and you already are familiar with nagios’ notifications. Here’s the service check you need:
define service {
use generic-service
max_check_attempts 1
notification_options c
service_description Wakeup Call
host_name YOUR.HOST.NAME
check_command check_nrpe!wakeupcall
contact_groups YOUR_CONTACT_GROUP
}
I hope you’re familiar with nagios’ service check templates and such stuff.
5. Reload your nagios on your nagios server (e. g. /etc/init.d/nagios reload)
6. Create the wakeupcall config directory on your linux box (mkdir /etc/wakeupcall/)
7. Set up a file for an at-job on your linux box (e. g. ~/add.wakeupcall)
touch /etc/wakeupcall/wakeupcall
8. Set up an at-job on your linux box once you need to be woken up
at -f ~/add.wakeupcall 06:40
Your linux box will create /etc/wakeupcall/wakeupcall at 6.40AM (the very next time this moment occurs), nagios will realize it and will initiate the notification. If you have configured your nagios server to send out voice calls to your cellphone, you will receive a wakeup call.
Have fun, comments are appreciated!
Super NDR-Video: “Warum Internetsperren der falsche Weg sind!?”
by Thomas on May.22, 2009, under personal, politics
Hallo zusammen, erneut ein Beitrag in deutscher Sprache…
Ich tue mit dem Posting das, was etliche meiner Kollegen und Bekannten auch bereits getan haben: den Beitrag mit dem Titel “Heftige Proteste gegen Sperrungen im Internet” aus der Sendung Zapp auf NDR vom 20. Mai 2009 (23.15 Uhr) weiter zu publizieren.
In dieser Sendung wird Frau von der Leyen zu recht stark kritisiert und erstmalig auch von tatsächlichen Missbrauchsopfern aufgefordert, ihr absolut wahlkampfreifes, allerdings total überzogenes, sinnfreies und laienhaftes Unterfangen der Internetzensur aufzugeben. Christian Rüdiger Bahls, selbst Missbrauchsopfer und (Mit-)Begründer des Vereins “MissbrauchsOpfer Gegen InternetSperren” (MOGIS), spricht offen aus, was viele Menschen denken:
“Frau von der Leyen, Sie packen das Problem nicht an, Sie verstecken es hinter einem Stoppschild. Sie verschliessen Ihre Augen vor Kindesmissbrauch und schauen feige weg, anstatt den Missbrauch aktiv zu verhindern.”
(freie Interpretation meinerseits)
Schlimmer noch: der im Wahlkampf 2009 sicherlich werbewirksame Wunsch, Kinderpornographie per Knopfdruck abzuschalten, sorgt nur dafür, dass unbescholtene Bürger schlussendlich in das Fahnungsraster des Bundeskriminalamtes gelangen, während die tatsächlich Kriminellen mit wenigen und effektiven Handgriffen Frau von der Leyens lächerliche Sperren umgehen und unkontrolliert ihrem Werk nachgehen.
Frau von der Leyen, Sie mögen es vielleicht verstehen, sich durch politische Diskussionen in die Medien zu katapultieren, derart dilletantisches Vorgehen hat allerdings durchaus schon ganz andere politische Karrieren beendet.
Gute Nacht.
Voll daneben: Ursula von der Leyen im Telefoninterview
by Thomas on May.20, 2009, under daily life, personal, politics
Hallo zusammen,
erst heute bin ich durch http://www.zensursula.net/ auf das nachfolgende kurze Telefoninterview mit Ursula von der Leyen zum Thema DNS-Sperren gegen Kinderpornographie gestossen. Was ich da gehört habe, schlägt dem Fass den Boden aus!
Frau von der Leyen gibt an, dass rund 80% der Internetnutzer die “ganz normalen User des Internets” sind, während die restlichen 20% die versierten Benutzer sind, die Sperren im Internet umgehen könnten, die zum Teil “schwer pädokriminelle“ sind, die sich “in ganz anderen Foren” bewegen und “natürlich auch geschult im Laufe der Jahre in diesem widerwärtigen Geschäft“ sind.
Ein Klick hier spielt das Interview (38 Sekunden) ab
Frau von der Leyen, das war ja wohl mal ziemlich daneben. Ich bezeichne mich selbst als sehr versierten Internetnutzer, falle also in Ihre 20%-Gruppe und fühle mich ziemlich über einen Kamm mit Straftätern und Kinderschändern geschoren.
Ich denke und hoffe, die 20% der versierten Internetnutzer werden so viel wie möglich der restlichen 80% darüber aufklären, wie Ihre DNS-Manipulation und damit Ihre Zensur im Internet umgangen werden kann. Ihr Ansatz, Frau von der Leyen, ist grundfalsch. Warum packen Sie das Problem nicht da an, wo es nötig wäre: beim wirklichen Übel?
Guten Abend.
Umfrage zur Internetzensur gegen Kinderpornographie
by Thomas on May.18, 2009, under daily life, personal, politics
Hallo zusammen!
Ich halte mein Blog normalerweise weitestgehend Englisch, jedoch möchte ich heute einen rein deutschen Artikel veröffentlichen, denn er richtet sich in erster Linie an das deutsche Publikum.
Seit Wochen ist das Thema “Internetzensur gegen Kinderpornographie” in vieler Leute Munde. Das Thema geistert durch zahlreiche Blogs, hat bereits mehrfach seinen Weg in den Heise-Newsticker geschafft und wurde auch vom Chaos Computer Club aufgegriffen. Frau von der Leyen hat es sich sogar nicht nehmen lassen, zu Vorwürfen in Online-Blogs persönlich Stellung zu nehmen.
Heutiger Heise-Online-Artikel, welcher wertfrei behauptet, 92 Prozent der deutschen Bürger seien für die Internetsperren gegen Kinderpornographie, bringt mich dazu, das Thema nochmals persönlich und diesmal in Form einer Umfrage aufzugreifen.
Ich beginne mit folgender, recht einfach klingender Frage:
Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland legt fest, dass in Deutschland Presse- und Meinungsfreiheit herrscht und dass insbesondere keine Zensur stattfindet. Das ist auch gut so! In z. B. kommunistisch orientierten Staaten wie China oder auch russischen Nationen werden Informationen häufig unterdrückt, um das eigene Land besonders von westlichen Einflüssen frei zu halten. Erinnern wir uns an die Tibet-Problematik während der vergangenen Olympischen Spiele auf dem asiatischen Kontinent. Daher folgende Frage:
Ich persönlich halte eine wert- und zensurfreie Presse für ausgesprochen wichtig. Ebenso wichtig erscheint mir, unsere Gesellschaft vor Kriminalität (und insb. auch vor Kinderpornographie und damit dem Missbrauch von Kindern) zu schützen. Ich denke, in diesem Punkt sind wir uns alle einig. Aber ist die Sperrung von fragwürdigen Internetseiten der richtige Weg?
Schauen wir uns mal kurz an, was unsere Regierung (bzw. das Ministerium von Frau von der Leyen) zum Thema “wie kommt eine Internetseite auf die schwarze Liste?” hat verlauten lassen: nicht viel. Eigentlich ist so gut wie gar nichts darüber bekannt. Es wurden weder Einzelheiten bzgl. der Überprüfung von den Sperrlisten noch über deren Beurteilung bekanntgegeben. Unterliegt die Entscheidung ggf. der Willkür von Einzelpersonen ohne Rücksprache mit Webseitenbetreibern? Eine der wohl besten Kurzzusammenfassung findet sich bei Wikipedia. Darunter z. B.:
Der Gesetzentwurf beinhaltet zudem einen Eingriff in vier Grundrechte:
- Fernmeldegeheimnis
- Recht auf informationelle Selbstbestimmung
- Informationsfreiheit
- Berufsfreiheit (des Providers)
Die Internetanbieter sollen laut dem Gesetz verpflichtet werden, die vom Bundeskriminalamt erstellten Sperrlisten geheim zu halten. Entsprechend einer nachträglichen Änderung des Gesetzentwurfs unter Justizministerin Brigitte Zypries sollen Zugriffsversuche auf diese Seiten auch zeitgleich protokolliert und zu Strafverfolgungszwecken genutzt werden können.
Stellen wir uns vor, wir betreiben eine Webseite mit einem Forum, einem Blog, einem Gästebuch oder einem ähnlichen interaktiven Dienst. Trotz sorgfältiger Spam-Schutz-Massnahmen können wir nicht unterbinden, dass dort jemand (ggf. versteckte oder verschlüsselte) Informationen hinterlässt, die im schlimmsten Fall sogar einen Link zu einer Website mit kinderpornographischem Inhalt enthalten können.
Sind wir davor geschützt, dass Bundesbehörden unsere eventuell gewinnbringende Webseite sperren und sogar ein Strafverfahren gegen uns einleiten? Darüber ist bislang nichts bekannt. In anderen Ländern, die auch bereits mit ähnlichen Mechanismen herumexperimentiert haben, sind bereits mehrfach “normale” Internetseiten gesperrt worden.
Wie schaut es mit uns als Internetnutzer aus? Bin ich eigentlich jederzeit und 100%ig davor sicher, auf einer Website mit “schlimmem” Inhalt zu landen? In Zeiten von URL-Verkürzungsdiensten, von versteckten Popups und von im Hintergrund geladenen Inhalten können wir oft gar nicht mehr sicherstellen, woher die Informationen kommen, die unser Browser darstellt. Gefällt uns der Inhalt nicht, so klicken wir ihn in der Regel weg. Aber was, wenn es dann bereits zu spät ist? Wenn uns jemand einen Link geschickt hat, dessen Zieladresse sich auf den berüchtigten Sperrlisten befindet?
Inzwischen ist entgegen ersten Aussagen doch bekannt geworden, dass Zugriffe auf gesperrte Webseiten zentral gespeichert, ausgewertet und strafrechtlich verfolgt werden. Heute geklickt, morgen steht die Polizei mehr oder weniger freundlich vor unserer Tür, durchsucht unsere harmlose Wohnung und beschlagnahmt kurzerhand - abgesichert durch Frau von der Leyens Gesetzentwurf - unsere Computertechnik. Wie finden wir das?
Und es gibt noch zahlreiche weitere Missverständnisse und Lücken in dem Gesetzentwurf zur Sperrung von Internetseiten gegen Kinderpornographie. Technisch funktioniert das Ganze so, dass die Aufrufe der fraglichen Webseiten auf Provider-Ebene durch die Beantwortung von DNS-Anfragen (Anm.: DNS ist quasi das “Telefonbuch” für das Internet, (fast) jeder Webseitenaufruf sucht einmal in diesem Internet-Telefonbuch) umgeleitet werden sollen.
Dies stellt eindeutig eine Zensur dar, denn ohne unser Wissen werden uns nicht die Informationen präsentiert, die wir angefordert haben. Und darüber hinaus ist diese technische Massnahme eher lachhaft denn wirkungsvoll, da die Sperren für technisch versierte Nutzer mit Leichtigkeit umgangen werden können und selbst technisch weniger erfahrene Nutzer diese Sperren dank etlicher Anleitungen ebenfalls aushebeln können.
An dieser Stelle komme ich noch einmal auf die Eingangsfrage zurück und bin gespannt, ob meine Darlegungen dem einen oder anderen Besucher die Augen geöffnet haben und er die Frage nach dem Sinn von Internetsperren bzw. nach deren Wirkung nun anders beantwortet:
Vielen Dank für die Teilnahme!
Meine abschliessende und persönliche Meinung: Kinderpornographie ist ebenso verabscheuungswürdig wie jede andere Art von Kindesmissbrauch. Die Sperrung von Webseiten nach dem Vorhaben von Frau von der Leyen löst das Problem allerdings keinesfalls. Es handelt sich lediglich um ein sehr pressetaugliches Wahlkampfthema.
Guten Abend!







