Thomas Gericke

daily life

Rette’t de’n Apo’stro’ph!

by Thomas on Feb.12, 2010, under daily life

Ich schliesse mich voll und ganz Volker Gringmuths Seite http://einklich.net/etc/apostroph.htm an. Der Artikel über den Apostroph ist von ihm und einfach nur herrlich…

Vorwort

Diese Seite soll zum Nachdenken anregen. Der in letzter Zeit zunehmend reichlich und oftmals auch falsch eingesetzte, also missbrauchte Apostroph schreit nach Rettung.

Mein Ohr vernahm seine Stimme, wie andere Ohren auch, und ich ergreife mutig das Wort zur Verteidigung eines kleinen und wehrlosen Satzzeichens.

Hier erfährt man einiges über den Apostroph an sich, seinen Charakter und seine natürlichen Lebensräume. Jeder ist aufgerufen, die zunehmende Verwilderung des Apostrophs eindämmen zu helfen – dem Artenschutz zuliebe.

Wissenswertes über Apostrophe

Die Arten des Apostrophs

Die Gattung der Apostrophe (apostrophus) gehört zur Familie der Auslassungszeichen (substituenteae) und besteht im Wesentlichen aus zwei Arten:

  1. Den Echten oder Geraden Apostroph (apostrophus apostrophus) findet man auf deutschen Tastaturen zwischen dem Ä und der Return-Taste, und er sieht in der Schreibmaschinenform so aus:

    äuß're Freud'

  2. Der gelernte Schriftsetzer liebt diese wilde Form des Apostrophs nicht und hat aus dem Geraden Apostroph den Typographischen Apostroph (apostrophus typographicus) gezüchtet, den man an der leicht eingerollten Haltung oder der leichten Schräglage erkennt (je nach Schriftart). Der Typographische Apostroph sieht einem zu hoch gesetzten Komma nicht unähnlich:

    äuß’re Freud’

Viele Textverarbeitungssysteme können den Geraden Apostroph schon bei der Eingabe gentechnisch in den Typographischen umwandeln. Wer kein solches System hat, erreicht den Typographischen Apostroph auf Windows-Systemen, indem er die ALT-Taste gedrückt hält und auf dem Ziffernblock 0146 tippt.

Die Sexualität des Apostrophs

Nicht jedem ist bekannt, dass der Apostroph ausschließlich als Maskulinum existiert. Das Apostroph gibt es nicht, und die Apostrophen auch nicht:

Singular Plural
Nominativ Der Apostroph Die Apostrophe
Genitiv Des Apostrophs Der Apostrophe
Dativ Dem Apostroph Den Apostrophen
Akkusativ Den Apostroph Die Apostrophe
Vokativ Du Apostroph! Ihr Apostrophe!

Wie sich Apostrophe vermehren – dass sie das tun, steht außer Zweifel –, ist auf diesem Hintergrund ein noch nicht ganz gelöstes Rätsel. Sehr wahrscheinlich handelt es sich um eine virenartige Vermehrung über Wirtspersonen. Dabei ist der Apostroph in der Regel gar nicht auf exzessive Vermehrung aus, sondern die Wirtsperson selbst forciert sie offenbar.

Immerhin ist diese Hypothese eine schlüssige Erklärung für die erschreckend hohe Zahl an Mutationen.

Allen Angehörigen der Gattung apostrophus ist jedoch gemeinsam, dass sie relativ aufrecht im Wort stehen und wenig Platz verbrauchen. Das ist auch schon das wichtigste Unterscheidungsmerkmal gegen die häufigen Verwechslungen mit anderen Arten.

Verwechslungsmöglichkeiten

Am häufigsten werden die Apostrophe mit Akzenten der Familie der francophonaceae verwechselt:

inn´re Klag´

Genau das überkommt mich nämlich dabei. Das, was du oben siehst, ist ein Akut (accentus acutus) auf einem Leerzeichen. Das hat mit einem Apostroph ebenso wenig zu tun wie der einsame Gravis (accentus gravis), der auch oft einen Apostroph vertreten muss, obwohl das nun schon richtig scheußlich aussieht:

inn`re Klag`

Das ist reine Akzentquälerei! Alle Angehörigen der Gattung accentus, überhaupt alle francophonaceae, sind nämlich sehr gesellige Satzgenossen und sitzen immer an einem anderen Zeichen (é, è, à). Allein fühlen sie sich ebenso unwohl wie Sauerstoffatome. Wenn man sie dennoch in Einsamkeit hält, schlagen sie vor Verzweiflung um sich und reißen mit dem so entstehenden viel zu breiten Zwischenraum das ganze Wort auseinander.

Dabei kann man die accentus-Arten sehr leicht daran erkennen, dass sie immer eine erhebliche Schieflage aufweisen und große Zwischenräume erzeugen – ähnlich, wie man die Knollenblätterpilze (amanita sp.) anhand ihrer weißen Lamellen von den Champignons (agaricus sp.) unterscheiden und auf diese Weise dumme Überraschungen vermeiden kann.

Ähnlich heißt nicht gleichartig

Ich höre schon den nächsten Einwand: „Aber das sieht doch ganz ähnlich aus, wer wird denn so kleinlich sein!“ Darauf drei Antworten:

  1. Wie war das mit den Knollenblätterpilzen?
  2. Es ist Zeichenquälerei, einem Akzent den Lebensraum eines Apostrophs zuzumuten, da beide Gattungen sehr fein auf ihr jeweiliges Umfeld abgestimmt sind und sich in dem anderen niemals wohlfühlen werden.
  3. Denk mal zurück an die japanischen Bedienungsanleitungen der 80er Jahre, deren Autoren der Meinung waren, dass ein großes B oder ein kleines griechisches Beta auch ganz ähnlich aussehen wie ein deutsches ß (das sie nicht hatten) und ungefähr so etwas texteten (frei erfunden):

    daB die heiBe SoBe in das NuBfaB flieBt
    daß die heiße Soße in das Nußfaß fließt

Ich nehme an, das tut jedem deutschen Auge weh. Ebenso weh tut es mir aber, zusehen zu müssen, wie ein wehrloser Akzent als Apostroph-Ersatz herhalten muss, obwohl genügend Apostrophe greifbar wären. Daher mein erster Appell an meine Zeitgenossen:

Bitte verwendet den richtigen Apostroph, kein Leerzeichen mit Akzent!

Kommen wir dann zum nächsten Punkt: Apostroph ja, aber bitte artgerecht  – also nur dort, wo er hingehört.

Die artgerechte Haltung des Apostrophs:
Auslassungen

Der Apostroph gehört, wie schon gesagt, zur Familie der Auslassungszeichen. Er hält sich daher gern dort auf, wo ein oder mehrere Zeichen wegfallen; vor allem in der Lyrik passiert das schnell:

nöt’ge
ew’ge
huld’gen
hing’rotzt

(igitt). Gern springt er auch anstelle zu langer Buchstabenschlangen ein, was erstaunlich oft im Zusammenhang mit Fußball zu beobachten ist:

K’lautern
M’gladbach

Das gilt auch für Auslassungen am Anfang oder am Ende, wo mitunter ganze Apostroph-Familien ihr trautes Heim aufschlagen können:

’s ist mir ’ne Ehr’, die Treu’ zu halten

Die mögliche Haltung des Apostrophs:
angehängte Artikel oder Pronomina

Es kommt im Deutschen sehr häufig vor, dass an eine Präposition einer der Artikel das oder dem einfach fugenlos angehängt wird: aus „in das“ wird „ins“, aus „unter dem“ wird „unterm“.

In diesen Fällen steht kein Apostroph. Zwar wird etwas ausgelassen, aber die Beziehung zwischen den Wortresten ist schon so eng, dass sie keinen Apostroph mehr zwischen sich dulden:

ins Klo
ans Fenster
zum Licht
unterm Bett

Wenn das Pronomen „es“ an ein Wort angehängt wird, ist in vielen Fällen (außer ins oder ans, wie oben gesagt) ein Apostroph üblich und sinnvoll, muss aber nicht gesetzt werden:

sich’s (sichs) gemütlich machen
ich sag’s (sags) dir

Apostrophenquälerei 1:
Der Genitiv-Apostroph

Das scheint aus dem Englischen herübergeschwappt zu sein. Dort wird die Endung -s mit Apostroph abgetrennt, wenn sie den Genitiv bezeichnet:

My sister’s room is in my father’s house

Im Deutschen ist das nicht so. Gabis Zimmer in Peters Haus hat keinen Apostroph, auch wenn mittlerweile viele Leute einen setzen – warum, weiß ich nicht. Es sieht in deren Augen wahrscheinlich schöner aus. Ich scheine andere Augen zu haben.

Nur in einem Fall steht beim Genitiv-s im Deutschen ausnahmsweise ein Apostroph, und zwar dann, wenn der Name auch ohne Genitiv auf -s, -x, -sch oder -z endet, also auf einen Zischlaut. Der Apostroph trennt aber auch dann nicht das -s ab, sondern steht hinter dem -s und zeigt an, dass eigentlich noch ein Genitiv-s folgen müsste, das aber nicht gesetzt wird:

Klaus’ Referat über Marx’ „Kapital“

Einzige Ausnahme: Wenn auf Grund des angehängten -s Missverständnisse möglich wären, ist ausnahmsweise ein Apostroph erlaubt:

Andrea’s Vorschlag

… obwohl auch dieser Fall einklich eindeutig wäre: Kommt der Vorschlag von Andrea, ist es Andreas Vorschlag, kommt er von Andreas, ist es Andreas’ Vorschlag. Es ist nur ein Zugeständnis an apostrophenunsichere Schreiber. Grundsätzlich gilt:

Deutsche Genitive mit -s haben keinen Apostroph.

Apostrophenquälerei 2:
Der Plural-Apostroph

Angeregt von den interessanten Wortbildern, die der Genitivapostroph bildet, fing man an, auch das Plural-s bei englischen Begriffen mit einem Apostroph abzutrennen.

Und das ist nun wirklich völlig falsch, weil das Plural-s im Englischen immer ohne Apostroph angehängt wird, eben um es vom Genitiv-s zu unterscheiden.

CD’s mit Song’s und Hit’s

Ein Engländer wird sich dabei an den Kopf fassen, ein Deutscher, der des Englischen mächtig ist, auch, aber für die breite Masse sieht das international aus und ist damit schon mal cool.

Noch schlimmer wird es, wenn man das auch auf deutsche Wörter ansetzt:

Oma’s trinken gerne milde Tee’s oder Kaffee’s

Wenn ich so etwas lese, bekomme ich bei jedem Apostroph einen Schluckauf. Und spucke dabei einen weiteren Apostroph aus. Bitte schont meine Lungen. Zwei Omas sind zwei Omas.

Ein Apostroph bei einem Plural-s ist schlicht falsch.

Apostrophenquälerei 3:
Der Imperativ-Apostroph

Die deutschen Verben teilt man, vielleicht erinnerst du dich, in stark konjugierte und schwach konjugierte ein.

  • Schwach konjugiert sind die, die ihre Vergangenheit durch ein angehängtes -te bilden: aus ich kaufe wird ich kaufte.
  • Stark konjugierte Verben ändern ihren Stamm: aus ich schlage wird ich schlug.

Das betrifft auf Umwegen auch den Apostroph. Nun ist es nämlich so, dass der Imperativ, also die Befehlsform, bei schwach konjugierten Verben einfach so gebildet wird, dass die Infinitiv-Endung -en wegfällt: aus rennen wird renn!. (Man kann auch renne! sagen, muss aber nicht.)

Viele Leute scheinen nun das Gefühl zu haben, dass da hinten etwas fehlt, und quartieren daher am Ende des Imperativs einen Apostroph ein:

Lauf’ mal runter und hol’ das Buch.

Das ist leider auch nicht artgerecht. Der Imperativ ist vollständig, da fehlt nichts, und daher ist auch ein Apostroph hier fehl am Platz – es muss heißen:

Lauf mal runter und hol das Buch.

Allerdings ist diese Konstruktion zugegebenermaßen sehr leicht verwechselbar mit dieser:

Lauf’ Er mal runter und hol’ Er das Buch.

In diesem Fall ist der Apostroph richtig! „Lauf“ und „hol“ sind jetzt keine Imperative mehr, sondern Konjunktive („er möge herunterlaufen“), die eigentlich „laufe“ und „ hole“ heißen müssten.

Wenn du es dir nicht zutraust, die (altertümliche) Konjunktivform vom Imperativ zu unterscheiden, dann lass (Imperativ, also nicht lass’) den Apostroph im Zweifelsfall weg.

Imperative haben im Deutschen keinen Apostroph.

(Ich könnte hier eine Rettet-den-starken-Imperativ-Seite einfügen, aber ich lasse es erst einmal. Viele Leute bilden nämlich mittlerweile alle Imperative nach der schwachen Regel, was bei starken Verben grausam klingt: es heißt nicht „Les(e) das Buch“, sondern „Lies das Buch“. Aber das ist nur ein Unterphänomen.)

Apostrophenquälerei 4:
Der willkürliche Apostroph

Mittlerweile kann die Freunde der Abhackung des s nichts mehr bremsen. Es soll schon Leute geben, die es keinem s mehr gestatten, sich ohne züchtigen Sicherheitsabstand …

...an da’s Ende eine’s Worte’s zu begeben.

Flüssig lesen kann man das nicht mehr. Auch an sich harmlose Adverbien und Pronomina werden mit dem Apostroph bis zur Unkenntlichkeit zersägt:

nicht’s
damal’s
freitag’s
morgen’s
unte’rweg’s
alle’rding’s

… und selbst das ist noch steigerbar. Folgende Exemplare von Apostrophenvergewaltigung wurden ernsthaft schon in freier Wildbahn gesichtet:

Weihnacht’szeit
Martin’sgans
Advent’skran’z
Futter’n wie bei Mutter’n
Bauer’nhof
Brahm’s Café

(letzteres steht zu Ehren von Johannes Brahms in Hamburg und wurde vom SPIEGEL mit „Prost, Brahm!“ kommentiert). Den vorläufigen Höhepunkt allerdings bildet der

Düsseldorfer Kios`k

(ja, den gibt’s wirklich!) O Herr, lass Hirn vom Himmel fallen!

Der Apostroph hat das nicht verdient. Er will Wörter kürzer machen, nicht länger, und auch das nicht mit Gewalt, sondern behutsam und leicht lesbar.

Bitte seid nett zum Apostroph und lasst ihn nicht mehr ackern als er muss.

Wenn sich die Apostrophe durch künstliche Züchtung und anschließende Verwilderung weiterhin so stark vermehren wie in den letzten Jahren, könnte zudem das sprachliche Ökosystem empfindlich gestört werden, da der Apostroph keine nennenswerten natürlichen Feinde hat!

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Safari Web Browser funktioniert nicht mehr

by Thomas on Oct.29, 2009, under daily life, tech

Hallo!

Ich benutze auf meinem primären Arbeitsgerät (Notebook von Dell) Windows Vista Business (SP1, aktuelle Updates) und meinen favourisierten Browser: Safari von Apple, Version 4.0 (530.17). Für viele Mac-User ist der Safari alt-bekannt und -bewährt, ich habe ihn auch unter Windows lieben gelernt, da er (zumindest für mich) sehr schnell ist und mir alles bietet, was ich benötige. Ausserdem schaut er schick aus.

safari-web-browser-not-working-anymore

Seit einigen Tagen jedoch bereitet der Safari Probleme: immer wieder kommt die Popup-Meldung “Safari Web Browser funktioniert nicht mehr“. Teilweise tritt dies vereinzelt auf, teilweise sofort nach dem Start von Safari.

Manchmal, so auch heute, kommt die Meldung stets gleich beim Öffnen des ersten Tabs und zwar jedes Mal nach dem Neustart von Safari.

 

safari-web-browser-no-solution

Beim Auftreten des Problems sucht Windows nach Lösungen, findet jedoch keine und möchte, dass Safari geschlossen wird. Das Faszinierende daran ist nun, dass die Meldung über das Problem einfach weggeklickt werden kann und der Safari Web Browser selbstverständlich noch einwandfrei funktioniert. Alle geht - keine Schwierigkeiten. Jedoch kommt die Meldung, dass Safari nicht mehr funktioniert, nach ca. 20 bis 120 Sekunden erneut. Und das ist sehr nervig.

Nicht geholfen hat bislang:

  • Booten von Vista
  • Installieren neuester Windows-Updates
  • Reparieren” des Safari Web Browsers
  • Deinstallation und Neuinstallation des Safari Webbrowsers

Auch nicht geholfen hat das Abschalten der automatischen Problem-Benachrichtigungen unter Vista:

turning-off-problem-reporting

problem-reporting-turned-off

Jetzt wird zwar nicht mehr nach einer Lösung für das Problem gesucht, die Meldung, dass der Safari nicht mehr funktioniert, kommt allerdings weiterhin:

safari-web-browser-not-working-anymore-2

Any hints?!

Thomas

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Die spinnen ja wohl bei der Sparkasse

by Thomas on Sep.16, 2009, under daily life

Hi zusammen,

ich bin seit ich denken kann Kunde bei der Sparkasse. War auch eigentlich immer zufrieden, bis dann vor ca. 2 Jahren meine persönliche Bankberaterin gewechselt hat. Verschiedene Dinge, die bis dato relativ einfach und unkompliziert gingen, waren dann deutlich anstrengender und waren nur noch auf massives Drängen überhaupt möglich.

Kurzum: es wurde mit der Zeit immer schlechter. Im Frühjahr diesen Jahres hatte ich dann ohnehin schon den Entschluss gefasst, mein Konto komplett zur DKB umzuziehen, was ich auch erfolgreich getan habe. Nur noch ein paar Daueraufträge und Abbuchungsaufträge muss ich umziehen.

Heute dann wieder ein neues Aha-Erlebnis mit der Sparkasse. Ich leere meinen Briefkasten und finde dort eine in Plastikfolie eingeschweisste Broschüre. Allein die Verpackung ist umwelttechnisch schonmal eine Frechheit - aber egal.

Ich mache das Dinge also auf und finde ein Deckblatt, welches mich auf die geänderten Geschäftsbedingungen hinweist, welche beiliegen sollen. Ich suche also diese neuen Geschäftsbedingungen und stelle fest, dass die 34seitige Broschüre die neuen Geschäftsbedingungen sind. Ja, 34 verdammte Seiten mit Kleingedrucktem. Und die gelten, sofern ich nicht binnen 6 Wochen widerspreche.

Meine Güte, wer denkt sich denn sowas aus? Meinen die tatsächlich, dass irgendein normaler (und arbeitender) Mensch diese 34 Seiten durchliest, um die Änderungen und Unterschiede zu entziffern?

Die spinnen ja wohl!

So long, Thomas

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Highly sophisticated wakeup call using nagios

by Thomas on Jul.30, 2009, under daily life, tech

Hi there!

weckerDo you know this problem?! You have to get up at some certain time in the morning, so you set up your alarm clock to give you a friendly “rrrrrrring-rrrrring”. But you simply don’t wake up! Your alarm clock rings and rings and rings for like hours but you simply don’t hear it. Sometimes, you use the snooze button, but you cannot even remember you did it.

Well, that’s like how I feel sometimes in the morning. Bad thing, if you have some kind of meeting or appointment. Several times in the past, I sent automated e-mails to my co-workers to give me a wakeup call on my cellphone, this surprisingly always works. But it’s annoying. For me and my co-workers.

Here comes the solution:

use nagios to give you a highly sophisticated wakeup call.

Imagine, you have a linux box which is under surveillance of a nagios remote monitoring system. And imagine furthermore, this nagios system is configured to send out voice calls in cases of critical states. All you need is a new plugin (most commonly via NRPE) which tells nagios to initiate your wakeup call.

This is how I do it:

1. Add the following line to your NRPE config file on your linux box (e. g. /etc/nagios/nrpe.cfg):

command[wakeupcall]=/usr/lib/nagios/plugins/wakeupcall

2. Create the plugin and place it on your linux box at /usr/lib/nagios/plugins/wakeupcall

#!/bin/bash
#
# nagios nrpe plugin to initiate a wakeup call
# 2009, Thomas Gericke, thomas (at) thomasgericke (dot) de
#

FILE="/etc/wakeupcall/wakeupcall"

if [ -e $FILE ]; then
        echo "Wakeupcall needed. Gonna hit ya!"
        exit 2
else
        echo "No wakeupcall needed. Sleep well."
        exit 0
fi

3. Restart your NRPE service on your linux box (e. g. /etc/init.d/nagios-nrpe-server restart)

4. Set up the service check in your nagios configuration on your nagios server

I assume, you already have the host configured on your nagios system and you already are familiar with nagios’ notifications. Here’s the service check you need:

define service {
        use                     generic-service
        max_check_attempts      1
        notification_options    c
        service_description     Wakeup Call
        host_name               YOUR.HOST.NAME
        check_command           check_nrpe!wakeupcall
        contact_groups          YOUR_CONTACT_GROUP
}

I hope you’re familiar with nagios’ service check templates and such stuff.

5. Reload your nagios on your nagios server (e. g. /etc/init.d/nagios reload)

6. Create the wakeupcall config directory on your linux box (mkdir /etc/wakeupcall/)

7. Set up a file for an at-job on your linux box (e. g. ~/add.wakeupcall)

touch /etc/wakeupcall/wakeupcall

8. Set up an at-job on your linux box once you need to be woken up

at -f ~/add.wakeupcall 06:40

Your linux box will create /etc/wakeupcall/wakeupcall at 6.40AM (the very next time this moment occurs), nagios will realize it and will initiate the notification. If you have configured your nagios server to send out voice calls to your cellphone, you will receive a wakeup call.

Have fun, comments are appreciated! :-)

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Voll daneben: Ursula von der Leyen im Telefoninterview

by Thomas on May.20, 2009, under daily life, personal, politics

Hallo zusammen,

erst heute bin ich durch http://www.zensursula.net/ auf das nachfolgende kurze Telefoninterview mit Ursula von der Leyen zum Thema DNS-Sperren gegen Kinderpornographie gestossen. Was ich da gehört habe, schlägt dem Fass den Boden aus!

Frau von der Leyen gibt an, dass rund 80% der Internetnutzer die ganz normalen User des Internets” sind, während die restlichen 20% die versierten Benutzer sind, die Sperren im Internet umgehen könnten, die zum Teil “schwer pädokriminelle sind, die sich “in ganz anderen Foren” bewegen und “natürlich auch geschult im Laufe der Jahre in diesem widerwärtigen Geschäft sind.

Ein Klick hier spielt das Interview (38 Sekunden) ab

Frau von der Leyen, das war ja wohl mal ziemlich daneben. Ich bezeichne mich selbst als sehr versierten Internetnutzer, falle also in Ihre 20%-Gruppe und fühle mich ziemlich über einen Kamm mit Straftätern und Kinderschändern geschoren.

Ich denke und hoffe, die 20% der versierten Internetnutzer werden so viel wie möglich der restlichen 80% darüber aufklären, wie Ihre DNS-Manipulation und damit Ihre Zensur im Internet umgangen werden kann. Ihr Ansatz, Frau von der Leyen, ist grundfalsch. Warum packen Sie das Problem nicht da an, wo es nötig wäre: beim wirklichen Übel?

Guten Abend.

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Umfrage zur Internetzensur gegen Kinderpornographie

by Thomas on May.18, 2009, under daily life, personal, politics

Hallo zusammen!

Ich halte mein Blog normalerweise weitestgehend Englisch, jedoch möchte ich heute einen rein deutschen Artikel veröffentlichen, denn er richtet sich in erster Linie an das deutsche Publikum.

Seit Wochen ist das Thema “Internetzensur gegen Kinderpornographie” in vieler Leute Munde. Das Thema geistert durch zahlreiche Blogs, hat bereits mehrfach seinen Weg in den Heise-Newsticker geschafft und wurde auch vom Chaos Computer Club aufgegriffen. Frau von der Leyen hat es sich sogar nicht nehmen lassen, zu Vorwürfen in Online-Blogs persönlich Stellung zu nehmen.

Heutiger Heise-Online-Artikel, welcher wertfrei behauptet, 92 Prozent der deutschen Bürger seien für die Internetsperren gegen Kinderpornographie, bringt mich dazu, das Thema nochmals persönlich und diesmal in Form einer Umfrage aufzugreifen.

Ich beginne mit folgender, recht einfach klingender Frage:

Aussage: Kinderpornographie sollte durch Sperrung von Internetseiten verhindert werden!

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Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland legt fest, dass in Deutschland Presse- und Meinungsfreiheit herrscht und dass insbesondere keine Zensur stattfindet. Das ist auch gut so! In z. B. kommunistisch orientierten Staaten wie China oder auch russischen Nationen werden Informationen häufig unterdrückt, um das eigene Land besonders von westlichen Einflüssen frei zu halten. Erinnern wir uns an die Tibet-Problematik während der vergangenen Olympischen Spiele auf dem asiatischen Kontinent. Daher folgende Frage:

Aussage: Presse- und Meinungsfreiheit in Deutschland ist mir wichtig!

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Ich persönlich halte eine wert- und zensurfreie Presse für ausgesprochen wichtig. Ebenso wichtig erscheint mir, unsere Gesellschaft vor Kriminalität (und insb. auch vor Kinderpornographie und damit dem Missbrauch von Kindern) zu schützen. Ich denke, in diesem Punkt sind wir uns alle einig. Aber ist die Sperrung von fragwürdigen Internetseiten der richtige Weg?

Schauen wir uns mal kurz an, was unsere Regierung (bzw. das Ministerium von Frau von der Leyen) zum Thema “wie kommt eine Internetseite auf die schwarze Liste?” hat verlauten lassen: nicht viel. Eigentlich ist so gut wie gar nichts darüber bekannt. Es wurden weder Einzelheiten bzgl. der Überprüfung von den Sperrlisten noch über deren Beurteilung bekanntgegeben. Unterliegt die Entscheidung ggf. der Willkür von Einzelpersonen ohne Rücksprache mit Webseitenbetreibern? Eine der wohl besten Kurzzusammenfassung findet sich bei Wikipedia. Darunter z. B.:

Der Gesetzentwurf beinhaltet zudem einen Eingriff in vier Grundrechte:

  1. Fernmeldegeheimnis
  2. Recht auf informationelle Selbstbestimmung
  3. Informationsfreiheit
  4. Berufsfreiheit (des Providers)

Die Internetanbieter sollen laut dem Gesetz verpflichtet werden, die vom Bundeskriminalamt erstellten Sperrlisten geheim zu halten. Entsprechend einer nachträglichen Änderung des Gesetzentwurfs unter Justizministerin Brigitte Zypries sollen Zugriffsversuche auf diese Seiten auch zeitgleich protokolliert und zu Strafverfolgungszwecken genutzt werden können.

Stellen wir uns vor, wir betreiben eine Webseite mit einem Forum, einem Blog, einem Gästebuch oder einem ähnlichen interaktiven Dienst. Trotz sorgfältiger Spam-Schutz-Massnahmen können wir nicht unterbinden, dass dort jemand (ggf. versteckte oder verschlüsselte) Informationen hinterlässt, die im schlimmsten Fall sogar einen Link zu einer Website mit kinderpornographischem Inhalt enthalten können.

Sind wir davor geschützt, dass Bundesbehörden unsere eventuell gewinnbringende Webseite sperren und sogar ein Strafverfahren gegen uns einleiten? Darüber ist bislang nichts bekannt. In anderen Ländern, die auch bereits mit ähnlichen Mechanismen herumexperimentiert haben, sind bereits mehrfach “normale” Internetseiten gesperrt worden.

Aussage: mich als Webseitenbetreiber würde es nicht stören, wenn mein Internetangebot fälschlicherweise gesperrt würde.

View Results

Wie schaut es mit uns als Internetnutzer aus? Bin ich eigentlich jederzeit und 100%ig davor sicher, auf einer Website mit “schlimmem” Inhalt zu landen? In Zeiten von URL-Verkürzungsdiensten, von versteckten Popups und von im Hintergrund geladenen Inhalten können wir oft gar nicht mehr sicherstellen, woher die Informationen kommen, die unser Browser darstellt. Gefällt uns der Inhalt nicht, so klicken wir ihn in der Regel weg. Aber was, wenn es dann bereits zu spät ist? Wenn uns jemand einen Link geschickt hat, dessen Zieladresse sich auf den berüchtigten Sperrlisten befindet?

Inzwischen ist entgegen ersten Aussagen doch bekannt geworden, dass Zugriffe auf gesperrte Webseiten zentral gespeichert, ausgewertet und strafrechtlich verfolgt werden. Heute geklickt, morgen steht die Polizei mehr oder weniger freundlich vor unserer Tür, durchsucht unsere harmlose Wohnung und beschlagnahmt kurzerhand - abgesichert durch Frau von der Leyens Gesetzentwurf - unsere Computertechnik. Wie finden wir das?

Aussage: ich als Internetnutzer bin bisher niemals (auch nicht versehentlich) auf moralisch fragwürdigen Webseiten gelandet und werde es auch niemals.

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Und es gibt noch zahlreiche weitere Missverständnisse und Lücken in dem Gesetzentwurf zur Sperrung von Internetseiten gegen Kinderpornographie. Technisch funktioniert das Ganze so, dass die Aufrufe der fraglichen Webseiten auf Provider-Ebene durch die Beantwortung von DNS-Anfragen (Anm.: DNS ist quasi das “Telefonbuch” für das Internet, (fast) jeder Webseitenaufruf sucht einmal in diesem Internet-Telefonbuch) umgeleitet werden sollen.

Dies stellt eindeutig eine Zensur dar, denn ohne unser Wissen werden uns nicht die Informationen präsentiert, die wir angefordert haben. Und darüber hinaus ist diese technische Massnahme eher lachhaft denn wirkungsvoll, da die Sperren für technisch versierte Nutzer mit Leichtigkeit umgangen werden können und selbst technisch weniger erfahrene Nutzer diese Sperren dank etlicher Anleitungen ebenfalls aushebeln können.

Aussage: ich behaupte, lückenlos verstanden zu haben, was die Internetsperren im vollen Umfang bedeuten würden.

View Results

An dieser Stelle komme ich noch einmal auf die Eingangsfrage zurück und bin gespannt, ob meine Darlegungen dem einen oder anderen Besucher die Augen geöffnet haben und er die Frage nach dem Sinn von Internetsperren bzw. nach deren Wirkung nun anders beantwortet:

Und nun noch einmal: Kinderpornographie sollte durch Sperrung von Internetseiten verhindert werden!

View Results

Vielen Dank für die Teilnahme!

Meine abschliessende und persönliche Meinung: Kinderpornographie ist ebenso verabscheuungswürdig wie jede andere Art von Kindesmissbrauch. Die Sperrung von Webseiten nach dem Vorhaben von Frau von der Leyen löst das Problem allerdings keinesfalls. Es handelt sich lediglich um ein sehr pressetaugliches Wahlkampfthema.

Guten Abend!

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For those of you having a cat

by Thomas on May.17, 2009, under daily life, personal

Hi there!

Do you have a cat? No? Yes? Well, I do have a cat and I could tell lots of stories. But this ain’t the point of today’s posting. I just like to share some YouTube videos with you. My dear introduces me into “Simon, the cat” and I can tell, those comic style short vids are so damn realistic!

I laughed like hell, as I watched them the very first time. If  you do have a cat or if you are  experienced at least, I bet you will like them! If you neither have a cat nor are experienced, just give those vids a try and believe me: this is so damn true! :-)

The very first one: Cat in bed. This is my daily morning. Totally true!

The next one: Cat on couch while watching TV. Believe me, every cat exactly behaves like this!

And finally the last one: Cat wants to get inside. My cat isn’t allowed to go outside, but I bet this behavior is very authentic!

I hope you enjoyed! :-)

Bye, T.

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For all facebook users: facebook chat with your IM client

by Thomas on May.11, 2009, under daily life, tech

Hi there!

digsby-logo

 

Do you use facebook and facebook’s chat function once in a while? Yes? And do you know Digsby? No? Not yet?! Well, you should!

I used to use Trillian as Instant Messaging client like for years, but last autumn, I switched to Digsby: http://www.digsby.org/.

It’s a high performant IM client with lots of features and (that’s what I like most about Digsby!) some great Web 2.0 implementations.

digsby-fb1

I guess, some of you might use facebook’s chat function. So did I but I did not like it that much. It totally wrecked my nerves to use my webbrowser for a chat. You may know the tiny little conversation windows as it appears on the very bottom of your browser tab. And that’s (at least for me) the first problem: conversations are bound to exactly this browser and this tab.

If I open facebook’s website at work and forget to close the browser or the tab before I leave for home, I appear as online to all my friends, they write me and wonder, why I don’t reply - even if I’m online at home, but did not check into facebook’s website.

It might be a great function - but I really don’t like it. I’m used to certain applications for instant messaging. Such as Digsby.

digsby-fb2

Digsby has even more than a full Web 2.0 integration - you may use this IM client as a fully compatible and realtime instant messanger for facebook. Simply check “Tools” in the applications menu, then “Preferences”, then hit “Add IM Account” and select “Facebook Chat”.

Once you entered your correct account data, your online facebook friends will appear in Digsby’s Buddy List - right between your Buddies from ICQ, MSN, Jabber, …

And this really is realtime. I noticed no lag so far. The sign-on and sign-off popups even show your friends most recent status, which turned out to be very usefull for me. This is how I noticed, one of my facebook friends had a BBQ yesterday, so I could join :-)

Once you double click one of your friends in your Buddy List, a conversation window opens - just like every IM client should behave.

You may also use the shortcuts to your friend’s profile, wall, photos and so on. Check out the following screenshots:

 

digsby-fb3digsby-fb4

 

 

 

 

 

 

 

For me, this is a very useful IM integration. Check it out! :-)

Bye, T.

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Geocaching - I just did it!

by Thomas on Apr.27, 2009, under daily life, personal

Hi there!

gc_logoAfter years of mostly indoor activities, I’m glad to now know new peole, who prefer the opposite: outdoor activities. There’s this very special woman who reminds me of what life’s really about. And she does it very patiently. After she told me a lot about it, we planned to go geocaching today.

Geocaching is some kind of modern paper chase. On http://www.geocaching.com/, you will find tons of caches (so-called for treasure) in your area. In every case, you’ll get GPS coordinates which will lead you to the cache or (in case of multi-caches or puzzles) to the starting point. Normally, you need to have an appropriate GPS device to get to those coordinates, but you may also enter latitude and longitude into some map-service and simply get a map of the destination.

Now, you have to go to this certain destination and search for the cache. It may be a small capsule, a tiny box or a larger container - depends on the type of cache. Usually, the cache is hidden, so you’ll have to look carefully. It may be in a tree, under a bridge, behind a fence, and so on. If you don’t find it, there’re hints for every cache on the website.

There always is a logbook in the box and sometimes a “treasure”. You may log into the logbook to verify, you’ve really been there - so take a pen with you. But please, but the cache back to exactly the place where you found it.

Since I have an iPhone 3G (with GPS), I downloaded the Groundspeak’s Geocaching iPhons Application for 7.99 € - totally great stuff and worth the money! See some screenshots below:

You may search for caches near you or at a certain place. The map or a compass will guide you to the designated coordinates. And it’s absolutely accurate! This is how we hunted and found 2 caches today.

Geocaching totally is fun and I can truely recommend it! :-)

I will totally do it again.

T.

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t-com and t-mobile totally suck with iPhone support

by Thomas on Apr.16, 2009, under daily life, tech

Hi there!

This totally makes me sick. About a week ago, I renewed my contract with t-mobile and got an upgrade from my old iPhone to a new 3G iPhone with 16GB memory. Well, nice, nice.

I was told, the “old” contract would be cancelled within the next few days and the new contract would begin right after the other one stopped. But the new phone would work instantly with the old card. Well, and it did. Everything worked quite fine.

Just until last Sunday, 2009-04-12. On Sunday, my iPhone told me for the very first time: Could not active cellular data network. Well, at first I thought there might be just a coverage problem. Then I remembered, the contract needed to be switched and maybe there would be a short service outage.

Then I forgot about the problem for a while. Until today. I tried data networking and it didn’t work. So I called the service this evening.

There’s one number burned in the very back of my brain. It’s the T-Com service hotline:

+49 800 33 0 1000

I called this number and all the fun began. This hotline is voice-guided, which always makes me very, very happy. You can shout from the deepest point of your lungs to this conversation partner and she will never ever be mad about it.

She asked me, what my call was about. I said: “INCIDENT!”

She did not understand.

I shouted: “OPERATOR!”.

Well, she agreed to connect me with an operator but she first needed my phone number. After I told her my number, she said: “This is a cell phone number. I need a land line number.”

Just as I was about to destroy everything I could reach with my free arm, she said: “If you don’t have any number, just say ‘next’.”

“Hell, next. Neeeext! N - E - X - T !!!”

“Please be patient, the next operator is reserved for you”, she said and I smiled. Nice, nice. BUT: after 16 (sixteen!) minutes, a male voice said: “All operators are busy. Please call again later.” *Click*

What the hell?! Okay, okay. I remained totally calm (will clean up the broken dishes later… [just kiddin']) and called the same number again. “Incident. *ARGH* OPERATOR! NEXT!” And I got connected to a women within less than one minute.

I told her about my problem and after she listened about 2 minutes to my hole story, she said: “You have to call T-Mobile, there’s the number 01805 …”

“Stop!” I said. “I definitely WILL NOT call a service number which is NOT toll-free.”

I could see her shocking face on my iPhone as she searched on her computer and finally found another number, which I immediately called:

+49 800 88 55 400

Funny thing: the man who answered was responsible for DSL and leased lines and had absolutely no idea about cellular networking. But he agreed to pass me on… to his manager or whatever. And this funny person told me to call the toll-free cell phone service number:

2202

Well, I called this number. Three times in 5 minutes!

The first guy told me to active the Airplane Mode. As I told him “but this will interrupt our call”, he said: “no, no, we will stay connected, I know this for sure!” Oh my God, what a freak. As I tapped the “Airplane Mode” button, my iPhone said — guess what — “this will interrupt your current call”. Well, ehm… eh?

He then told me to quit the call and to this Airplane-Mode thing. Cellular data networking should work after that. I tried and — surprise! — it dit NOT work!

I called the same number again, told the hole story to another guy and just as I was about to ask what to do now, the connection was terminated. What the hell?!

So, I called the same number again a third time and told the story again. It was someone with a foreign accent, but he was totally okay. He asked me to stay connected, he would talk to an iPhone expert. After about 5 minutes, he came back and asked if I ever tried to turn the device off and on again. OMG! Sure I tried it several times. He again talked to the iPhone expert. As he came back to me, he had no further idea.

His suggestion was to call back tomorrow at 8am to get directly connected to an iPhone technician. I agreed to that.

But I could not believe, this problem to be that unique. So, I googled for “could not activate cellular data network” and the very first link was. http://unfake.it/c4l

One guy posted, he simply reset his networking settings (Settings -> General -> Reset -> Reset Network Settings). So, I tried this. And — TADA! — it works perfectly again.

My conclusion: T-Mobile should use Google as knowledge-base.

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