Hin und wieder findet man im App-Store für iPhone-Apps richtige Leckerbissen. Gestern lief mir beim Stöbern Photosynth von der Microsoft Corporation über den Weg. Erstmal dachte ich, was das wohl für ein Krampf sei – Microsoft stellt kostenlose Apps für iOS-Geräte zur Verfügung? Naja, wie auch immer. Die App-Beschreibung war vielversprechend und dass eine Anwendung bei weit über 500 Bewertungen einen Durchschnitt von 5,0 Sternen hat, ist sicherlich selten. Und bei einer kostenlosen Anwendung kann man sich nun wirklich nicht beschweren, sobald sie wenigstens halbwegs das tut, was sie soll.

Photosynth – Interactive Panorama Capture and Sharing

Photosynth for iOS is the panorama creation and sharing app that lets you capture more of your world. Now you can capture 360° in all directions (up, down, left, and right) to create spectacular images. Using the latest in computer vision techniques, Photosynth makes it easy and fun to create and share interactive panoramas of wherever you are.

Also geladen, ausprobiert und für sensationell befunden. Was macht die App? Mit Photosynth ist es denkbar einfach und quasi idiotensicher, prima Panorama-Fotos direkt auf dem iPhone zu erstellen, ohne erst umständlich die richtigen Bildausschnitte manuell zu erfassen, auf den PC zu übertragen und dort mit viel Geschick händisch oder mit einer geeigneten Anwendung zusammenzufügen. Photosynth macht all dies automatisch und sehr komfortabel.

Ein Must-Have für jeden, der Fotos mit dem iPhone macht!

Ein Klick auf das Display schiesst das erste Foto und zeigt dieses dann als Sucher an. Bewegt man das iPhone seitlich oder nach oben/unten, so erkennt Photosynth automatisch den nächsten Bildausschnitt, der sich nahtlos an das vorausgegangene Foto anschliesst und “klebt” es an. Das kann man mehrmals machen und braucht sich nicht um die Reihenfolge zu sorgen oder darum, dass man vielleicht einen kleinen Bereich übersehen hat.

Nachdem alle Bilder geschossen wurden, fügt Photosynth sie automatisch perfekt zusammen und speichert das Foto im iPhone. Die einzelnen Ausschnitte fügen sich hierbei nahtlos ineinander und man muss schon wirklich genau hinschauen, um die Ränder zu erkennen. Soweit dies automatisch möglich ist, gleicht Photosynth auch Helligkeit und Belichtung an, so dass ein weitestgehend flüssiges Panorama-Bild entsteht.

Natürlich sind der Software dabei Grenzen gesetzt, wie man auf dem folgenden Foto sieht.

Ist das fotografierte Objekt ziemlich nah vor der Kamera, so wird die Perspektive natürlich verzerrt, was völlig logisch ist. Bei schlechten oder wechselnden Lichtverhältnissen werden Unterschiede in den Strukturen und der Helligkeit sichtbar. Photosynth ist jedoch optimal, um bei gutem Wetter wirklich schöne Panorama-Fotos der entfernten Landschaft zu erstellen.

Wer schiesst die schönsten Panorama-Fotos mit Photosynth? Macht doch selbst ein Bild, ladet es irgendwo hoch und postet hier die URL zum Ergebnis.

Heute kam ein Update der Remote App von Apple raus, die es möglich macht, entfernte Mediatheken zu steuern. Ich z. B.bediene damit die Musik auf meinem Mac Mini, welcher am 50″ Plasma und meiner Stereoanlage angeschlossen ist. Ich geniesse es sehr, die Audio-Steuerung vom iPhone oder vom iPad vornehmen zu können. Achso, zurück zum Update.

Mit der neuen Version wurde ein Feature nachgereicht, welches mir wirklich sehr gefehlt hat: es ist nun möglich, den iTunes Visualizer zu starten – und zwar direkt im Full-Screen-Modus. Sehr angenehm!

Aufmerksam wurde ich darauf auch nur, weil 9to5mac.com in diesem Artikel darüber berichtet hat. In dem Artikel heisst es, dass das entsprechende Icon in der Remote App unterhalb des Fortschrittsbalkens in der “Now Playing“-Ansicht direkt neben dem Genius-Symbol erscheinen soll. Sobald der Visualizer gestartet ist, wird das Icon nicht mehr weiss, sondern hellblau dargestellt – üblich bei Apple.

photo-3 photo-4

Sollte das neue Icon sich dort nicht befinden, so soll einmalig der iTunes Visualizer auf dem Gerät, welches die Musik abspielt, gestartet werden, so dass die Remote App erkennt, dass es plötzlich auch dieses Feature steuern kann. Diese “Registrierung” müsse höchstens einmal erfolgen. An dieser Stelle sei angemerkt, dass ich das nicht tun musste – das Icon war gleich nach dem Update der App da und funktioniert einwandfrei mit dem aktuellsten iTunes auf (m)einem Mac Mini. Leider, so berichtet 9to5mac.com weiterhin, handelt es sich ausschliesslich um ein Feature für iTunes unter Mac OS X – also nix für Windows.

Mir gefällt’s!

Für die neue (und die folgende) Generation des iPhones gibt es wieder einmal viele Gerüchte hinsichtlich der Features. Einige mögen zutreffen, einige mögen falsch sein. Einige mögen sinnfrei sein, einige mögen nützlich sein. Ich möchte mich nicht darüber äussern, sondern zwei in meinen Augen sehr sinnvolle und technisch mögliche Neuerungen erwähnen.

RFID-Chip für Online-Payment

Es gibt bereits mehrere Anzeichen dafür, dass eine der folgenden iPhone-Generationen über einen RFID-Chip verfügen wird (auf Deutsch), welcher über berührungslose Sender/Empfänger vielfältige Möglichkeiten eröffnen würde. So könnte bargeldloses Bezahlen z. B. in Parkhäusern, an Kino-Kassen und zu schier unendlich vielen anderen Zwecken Wirklichkeit werden. Das iPhone wird an ein Lesegerät gehalten, welches den Betrag übermittelt, der Benutzer bestätigt die Zahlung mit Eingabe seines iTunes-Store-Passwortes und die Zahlung wird von Apple unmittelbar abgewiesen und über das iTunes-Konto abgewickelt. Durch den interaktiven Eingriff wäre die Sicherheit gewährleistet.

Lokale Apps

In vielen Fällen könnte es Sinn machen, eine spezielle App nur an einem bestimmten Ort zu verwenden. Diese dann umständlich über den App-Store herunterzuladen und dann auf dem iPhone verwaisen zu lassen, weil man sie sonst nie wieder benötigt, macht dagegen weniger Sinn. Es gibt Gerüchte darüber, dass Apple bereits vor Jahren ein Patent auf so genannte “lokale WLAN Apps angemeldet hat, wozu ich spontan allerdings keinen Bericht im Web finde. /EDIT: dank Sebastian nun auch der Link zum entsprechenden von Apple angemeldeten Patent. EDIT/

Das Prinzip könnte vorsehen, dass an bestimmten Orten spezielle Apps über einen Dienst (Push oder Pull) über das lokale WLAN bereitgestellt werden. Die Installation kann beliebig einfach oder kompliziert gestaltet werden. Die App kann nach dem Verlassen des jeweiligen WLAN-Netzes seine Relevanz verlieren und sich automatisch vom iPhone löschen.

Anwendungsszenarien wären z. B. die Online-Speisekarte eines Restaurants inkl. Bestellung bis an den Tisch oder Exponat-Informationen bzw. Media-Beiträge in Museen und Ausstellungen.

Zu dem letztgenannten Beispiel: wer schonmal in einem Museum war und dort einen tragbaren Audio-Guide mit sich herumgetragen hat, um weitere Informationen zu verschiedenen Punkten der Ausstellung zu erhalten, kann sich vorstellen, wie komfortabel es wäre, die Multimedia-Informationen auf seinem iPhone zu hören/zu betrachten. Wer schonmal eine Führung durch eine solche Ausstellung gemacht und dabei ein unbequemes Headset an seinem Kopf baumeln hatte, kann sich vorstellen, wie bequem es wäre, statt dessen die gewohnten Kopfhörer des iPhone zu benutzen.

Dass diese Features kommen werden, ist nicht unwahrscheinlich – zumindest technisch alles möglich und sinnvoll. Ob tatsächlich und wann sie von der Hardware und vom iOS unterstützt werden, bleibt abzuwarten. Ich persönlich wünsche es mir sehr bald.

Heute ein paar Must-Have Apps für das iPhone. Es gibt [...] Hier geht's weiter... » // Read more... »

Nachdem ich mit ein neues iPhone 4 gekauft hatte, habe ich keine Verwendung mehr für das alte iPhone 3G. Zwar verstehe ich kaum, weshalb man heute noch ein gebrauchtes 3G Modell kauft, da es schließlich schon zwei Generationen alt und damit ziemlich langsam ist und weiterhin die Lebenszeit des Gerätes auch irgendwann beendet sein wird, dennoch habe ich einen interessierten Käufer gefunden. Möge das gute iPhone 3G noch lange Zeit leben und gute Dienste tun :-)

Natürlich möchte ich vor dem Verkauf alle Daten restlos löschen. Nachdem ich alle Apps entfernt und weitestgehend alle wichtigen Einstellungen gelöscht hatte, ging’s ans Eingemachte. Wie das Gerät komplett alle Daten und Einstellungen löscht, ist auf dieser englischen Seite gut beschrieben. Inklusive aller Fehler, die man dabei machen kann.

Für diejenigen unter uns, die absolut sicher gehen wollen, gibt es auch Methoden, den Speicher des iPhones mehrfach mit verschiedenen Daten zu be- und überschreiben, um sicherzustellen, dass auch wirklich alles weg ist.

"Okay, great. Let's give everybody a case!" -Steve Jobs [...] Hier geht's weiter... » // Read more... »

“If you don’t want an iPhone 4, don’t buy it. If you bought one and don’t like it, bring it back.”

Mit diesen gesungenen Worten begann die heutige Apple Pressekonferenz, bei der Steve Jobs meiner Meinung nach zur Höchstform auflief.

Wer die Pressekonferenz heute nicht live erleben konnte, kann sie sich hier nochmals anschauen.

Steve hat nicht nur eingeräumt, dass Apple nicht perfekt ist, sondern bewiesen, dass jedes Smartphone unter bestimmten Bedingungen Probleme mit dem Empfang hat. Weiterhin hat er sensationelle Fakten über das iPhone 4 und dessen Probleme veröffentlicht.

Zum Schluss hat Steve bekannt gegeben, dass jeder Käufer eines iPhone 4 ein kostenloses Case von Apple bekommt.

Ich persönlich finde nicht nur die Veranstaltung mehr als gelungen, sondern die Art und Weise, wie Apple mit Problemen der Benutzer umgeht, mehr als bemerkenswert.

Danke, Apple. Und weiter so!

Ich habe soeben zum ersten Mal einen Video-Anruf über FaceTime getestet. Markus von chaotisch.net hat auch seit gestern sein neues iPhone 4 und wir sind spontan beide begeistert.

Klar, für einen Video-Call benötigen beide Teilnehmer eine WLAN-Verbindung, jedoch entschädigt die brillante Qualität von Kamera und Display für diese Einschränkung. Ausserdem wird durch die Übertragung per Wi-Fi das Datenvolumen geschont. Das Bild ist flüssig und von gestochen scharfer Auflösung, die Bedienung ist intuitiv und absolut schlicht.

Auch ein Manko ist natürlich, dass beide Gesprächspartner ein iPhone 4 benötigen, bedenkt man allerdings, wie schnell sich das iPhone an sich auf der Welt verbreitet hat und wie groß die Nachfrage nach dem neuesten Modell ist, so werden sich sicherlich in kurzer Zeit etliche Gesprächspartner finden lassen.

Ich hatte heute tatsächlich das Problem, dass eine App auf dem neuen iPhone4 in einen Fehlerzustand geriet und nicht mehr reagierte. Konret hat sich die WordPress-App zu Tode geladen. Mit dem alten iOS3.x liess sich die Anwendung einfach beenden/terminieren, doch mit iOS4 wird sie in den Hintergrund geschoben und ich habe keinen Weg gefunden, diese App zu killen. Bei jedem erneuten Öffnen war die WordPress-App wieder im gleichen Zustand. Das Backgrounding funktioniert also :-)

Eine Lösung habe ich in diesem Blog-Artikel gefunden. Dort ist super beschrieben, wie man eine App, die im Hintergrund läuft und neu gestartet werden müsste, einfach killen kann. Auch hier war Apple eigentlich intuitiv, auch wenn ich nicht von selbst drauf kam:

  1. Doppelklick auf den Home-Button
  2. Drücken und Festhalten des Icons der fraglichen App
  3. Den von Apple gewohnten roten Delete-Button drücken
  4. freuen :-)

Funktioniert prima. An dieser Stelle sei angemerkt, dass es sich in meinem Fall nicht um einen Fehler des iPhones oder des iOS4 handelte, sondern um ein Problem mit der WordPress-App oder sogar mit dem Blog selbst.

Das neue iPhone 4 (auch iPhone HD genannt) ist seit heute in Deutschland offiziell auf dem Markt und ausschließlich über die Telekom zu beziehen.

Kurzentschlossen bin ich heute in der Mittagspause zum T-Punkt gegenüber vom Büro und habe spontan das letzte Gerät bekommen, welches zwar vorbestellt war, allerdings nicht abgeholt wurde. Sehr nett :)

Meine ersten Erfahrungen sind großartig. Das neue iPhone ist sagenhaft schnell, was wohl auch dem ebenfalls im iPad verbauten A4 Prozessor zu verdanken ist.

Hier geht's weiter... » // Read more... »

Google-Suche in neuem Fenster
Benutzerdefinierte Suche