{"id":7602,"date":"2010-08-20T21:59:15","date_gmt":"2010-08-20T19:59:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.thomasgericke.de\/v4\/interactive\/blog\/?p=7602"},"modified":"2011-03-17T03:49:24","modified_gmt":"2011-03-17T01:49:24","slug":"artisteer-im-test-erstellen-eigener-wordpress-themes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.thomasgericke.de\/v4\/interactive\/blog\/2010\/08\/artisteer-im-test-erstellen-eigener-wordpress-themes\/","title":{"rendered":"Artisteer im Test &#8211; Erstellen eigener WordPress-Themes"},"content":{"rendered":"<p>Ich wollte mir <a href=\"http:\/\/www.thomasgericke.de\/v4\/interactive\/blog\/2010\/08\/welches-theme-fur-ein-blog-verwenden\/\" target=\"_blank\">ein eigenes Theme f\u00fcr mein Blog<\/a> gestalten, mit dem l\u00e4ngerfristig zufrieden bin. Die bei WordPress zum Download angebotenen Themes sind zwar alle ganz nett, allerdings gef\u00e4llt mir immer irgendeine Kleinigkeit daran nicht. HTML und CSS ist nicht schwer zu editieren, um die Themes anzupassen, allerdings sind die Theme-Templates oft so komplex und verschachtelt, dass es eine regelrechte Flei\u00dfarbeit ist, \u00c4nderungen vorzunehmen. Meistens muss man per Try&#8217;n&#8217;Error m\u00fchsam herausfinden, an welcher Stelle genau etwas ge\u00e4ndert werden muss.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-7612\" title=\"artisteer\" src=\"http:\/\/www.thomasgericke.de\/v4\/interactive\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/artisteer.png\" alt=\"\" width=\"228\" height=\"146\" \/>Also habe ich mir vor einer Weile <a href=\"http:\/\/www.artisteer.com\/?p=downloads\" target=\"_blank\">Artisteer f\u00fcr Mac OS X<\/a> heruntergeladen und getestet. W\u00e4hrend die Version 2.5 f\u00fcr Windows bereits stable ist, wird die Mac OS X Version 2.5 noch als &#8220;beta&#8221; angegeben. Und genau das merkt man auch bei der Benutzung. Dennoch ist Artisteer brauchbar und bietet von Haus aus die M\u00f6glichkeit, Themes f\u00fcr verschiedene Systeme, darunter <strong>WordPress<\/strong>, <strong>Blogger<\/strong>, <strong>Joomla<\/strong>, <strong>Drupal<\/strong> und mehr zu erstellen. Auch ein Export als reines XHTML+CSS ist m\u00f6glich.<\/p>\n<p><strong><!--more-->Die Gestaltung ist \u00fcbersichtlich<\/strong>, allerdings ben\u00f6tigt man einige Zeit, um sich zurecht zu finden, denn die Gestaltungsm\u00f6glichkeiten sind vielf\u00e4ltig und teilweise extrem verschachtelt. Zun\u00e4chst ist man gut beraten, die Design-Vorschl\u00e4ge durchzuklicken, bis man ein Layout vorgeschlagen bekommt, welches grunds\u00e4tzlich an die eigenen W\u00fcnsche herankommt. Die verschiedenen Designs unterscheiden sich teils sehr stark durch wechselnde Anordnung, Farben und Schriftarten voneinander. Im Prinzip sind sie allerdings alle simpel und \u00e4hnlich.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-7622\" title=\"options\" src=\"http:\/\/www.thomasgericke.de\/v4\/interactive\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/options.png\" alt=\"\" width=\"765\" height=\"16\" srcset=\"https:\/\/www.thomasgericke.de\/v4\/interactive\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/options.png 765w, https:\/\/www.thomasgericke.de\/v4\/interactive\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/options-300x6.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 765px) 100vw, 765px\" \/><\/p>\n<p><strong>Grunds\u00e4tzlich zur Auswahl<\/strong> stehen die Optionen zur Definition von Farben und Schriftarten, dem Layout, des Hintergrunds, der Artikel und Rahmen, der Kopf- und Fu\u00dfzeile, der Men\u00fcleisten (horizontal und vertikal), der Seitenleiste sowie der Buttons. Jeder der Men\u00fcpunkte ist nochmal in logische Segmente unterteilt, wo teilweise sehr stark weiter verzweigt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-7642\" title=\"Menu\" src=\"http:\/\/www.thomasgericke.de\/v4\/interactive\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/Menu.png\" alt=\"\" width=\"347\" height=\"195\" srcset=\"https:\/\/www.thomasgericke.de\/v4\/interactive\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/Menu.png 347w, https:\/\/www.thomasgericke.de\/v4\/interactive\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/Menu-300x168.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 347px) 100vw, 347px\" \/><strong>Etwas verwirrend<\/strong> war f\u00fcr mich anfangs die mehrfache Definition von Schriftarten f\u00fcr Texte und Hyperlinks. Aber klar, je nach Position und Funktion kann (und soll) sich der Font unterscheiden. Besonders komplex ist hierbei die Gestaltung von Links innerhalb eines Artikels. Es wird zwischen Text, Artikel-Kopf- und Artikel-Fu\u00dfzeile unterschieden und nochmals in Links, besuchte Links und gerade mit der Maus ausgew\u00e4hlte Links verzweigt.<\/p>\n<p><strong>Hat man das Prinzip allerdings einmal verstanden,<\/strong> so kann man sich innerhalb kurzer Zeit ein fertiges Layout zusammenklicken. Ein Export als WordPress-Theme geht sehr schnell und wirft am Ende ein ZIP-File raus, welches sich m\u00fchelos per SCP, FTP oder Admin-Interface installieren und aktivieren l\u00e4sst.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">[ad#Google Adsense 468&#215;60 Image Inline]<\/p>\n<p><strong>Die Trial-Version von Artisteer<\/strong> ist allerdings ausgesprochen unfreundlich, denn sie hinterlegt nahezu alle Grafiken mit einem h\u00e4sslichen <em>&#8220;Trial&#8221;<\/em>-Wasserzeichen. Damit kann das Layout und die Funktionalit\u00e4t getestet werden, jemandem zeigen m\u00f6chte man es jedoch nicht, denn das schaut wirklich grauenvoll aus. Wer nicht alle Grafiken einzeln nachbearbeiten oder austauschen m\u00f6chte, der wird um den Kauf einer der beiden Versionen nicht umhin kommen. Knapp <strong>50 $ f\u00fcr die Home\/Academic Version <\/strong>und<strong> 130 $ f\u00fcr die Standard Edition<\/strong> halte ich zwar f\u00fcr \u00fcbertrieben, habe mir allerdings dennoch die Home-Edition geg\u00f6nnt.<\/p>\n<p><strong>Nachdem ich ein Theme fertig hatte,<\/strong> welches mehr oder weniger meinen Anspr\u00fcchen gen\u00fcgt hat, musste ich dann jedoch leider feststellen, dass Artisteer in der Komplexit\u00e4t der einzelnen Theme-Files durchaus noch verbesserungsw\u00fcrdig ist. Konkret werden fehlerhafte DIVs auf der Artikelseite dargestellt, was dazu f\u00fchrt, dass bei den Kommentaren unter bestimmten Bedingungen leere Boxen erscheinen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-7682\" title=\"empty_box\" src=\"http:\/\/www.thomasgericke.de\/v4\/interactive\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/empty_box.png\" alt=\"\" width=\"520\" height=\"101\" srcset=\"https:\/\/www.thomasgericke.de\/v4\/interactive\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/empty_box.png 520w, https:\/\/www.thomasgericke.de\/v4\/interactive\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/empty_box-300x58.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 520px) 100vw, 520px\" \/><\/p>\n<p>Zwar konnte ich die entsprechenden Code-Zeilen im Theme nach kurzer Suche identifizieren und korrigieren, allerdings erwarte ich von einer Bezahl-Software, dass so etwas nicht passiert. Denn schliesslich nutze ich Artisteer, um eben nicht mehr den Code anfassen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Ich werde nun den Support kontaktieren und \u00fcber den Ausgang berichten. Update, hier der Inhalt des Support-Cases:<\/p>\n<blockquote><p>The attached theme (see file &#8220;ThomasV3.artx&#8221;) has a bug in art_post_box() (line 291) in file &#8220;functions.php&#8221;.\u00a0If an article has no comments, everything&#8217;s fine.\u00a0But as soon as an article has comments, a wrong box without any content is drawn above the comments (see attached file &#8220;empty_box.png&#8221;).<\/p>\n<p>I had to make a workaround in that file to suppress such an empty box (see attached screenshot &#8220;artisteer_code_hack-fix.png&#8221;), which simply does *not* call parse_template() and does *not* send any output, if $content is empty.<\/p>\n<p>Even though the box is no longer drawn, the layout is broken; there&#8217;s no further box around the comment&#8217;s boxes.<\/p>\n<p>I like Artisteer (and paid for it), but I want it to be bug-free \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Please get that problem fixed soon.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Mein Fazit:<\/strong> Artisteer lohnt sich, wenn man keine Lust hat, selbst die Theme-Files anzufassen und bereit ist, ein paar Euro f\u00fcr eine durchaus m\u00e4chtige Software auszugeben, die nach ein wenig Einarbeitung das leistet, was sie verspricht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich wollte mir ein eigenes Theme f\u00fcr mein Blog gestalten, mit dem l\u00e4ngerfristig zufrieden bin. 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