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	<title>Thomas Gericke &#187; recht</title>
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		<title>Ich mag Sie nicht, Frau von der Leyen</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 15:28:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich kenne Ursula von der Leyen zwar nicht, aber rein su [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kenne <a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://de.wikipedia.org/wiki/Ursula_von_der_Leyen" target="_blank" title="(320 hits)">Ursula von der Leyen</a> zwar nicht, aber rein subjektiv und aus der Ferne betrachtet kann ich sagen, dass ich sie <strong>nicht wirklich mag</strong>. PersÃ¶nliche <a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://de.wikipedia.org/wiki/Antipathie" target="_blank" title="(124 hits)">Antipathien</a> sind ja durchaus legitim, auch wenn sie manchmal nicht einfach zu begrÃ¼nden sind. Wie auch immer, Frau von der Leyen hat sich bei mir schon vor mehr als zwei Jahren durch ihr <a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://de.wikipedia.org/wiki/Zugangserschwerungsgesetz" target="_blank" title="(80 hits)">Zugangserschwerungsgesetz</a> <strong>disqualifiziert</strong>, welches sie zu PrÃ¤vention von Online-Kinderpornografie durchsetzen wollte. Dass die <a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/2009/05/umfrage-zur-internetzensur-gegen-kinderpornographie/" target="_blank" title="(153 hits)">geplante Methodik schon 2009</a> schrecklich war, hat sich 2011 ja zum GlÃ¼ck <a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/2011/04/nach-2-jahren-endlich-kapiert-loschen-statt-sperren/" target="_blank" title="(84 hits)">durch die Abschaffung des Gesetzes erledigt</a>.</p>
<p><strong>VÃ¶llig daneben</strong> in diesem Zusammenhang war <a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/2009/05/voll-daneben-ursula-von-der-leyen-im-telefoninterview/" target="_blank" title="(161 hits)">ein damaliges Radio-Interview von Frau von der Leyen</a>, in dem ich mich persÃ¶nlich von ihr regelrecht angegriffen gefÃ¼hlt habe. Meine spontane Reaktion damals war: &#8220;<em>Wie kann ein einzelner Mensch seine Unwissenheit nur so offensichtlich zur Schau stellen?</em>&#8221;</p>
<p>Gestern Abend war in der Tagesschau ein <a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://www.tagesschau.de/inland/bildungspaket108.html" target="_blank" title="(302 hits)">Bericht Ã¼ber den Rohrkrepierer &#8220;</a><a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://www.tagesschau.de/inland/bildungspaket108.html" target="_blank" title="(302 hits)"><em>Hartz-IV-Bildungspaket</em></a><a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://www.tagesschau.de/inland/bildungspaket108.html" target="_blank" title="(302 hits)">&#8220;</a> zu sehen. Dort wurde fast schon weinerlich und mit grossem UnverstÃ¤ndnis darÃ¼ber berichtet, dass <strong>erst 2% der Berechtigten AntrÃ¤ge gestellt hÃ¤tten</strong>. Man mag darÃ¼ber streiten, ob z. B. 30 Euro pro Jahr fÃ¼r eintÃ¤gige SchulausflÃ¼ge und 10 Euro pro Monat fÃ¼r ausserschulische AktivitÃ¤ten wirklich interessant fÃ¼r Hartz-IV-EmpfÃ¤nger sind &#8211; eine finanzielle Entlastung stellt es allemal dar.</p>
<p>Wie auch immer, in der gestrigen Sendung war Frau von der Leyen in Persona zu sehen und warb dafÃ¼r, das Bildungspaket zu nutzen. Nun bin ich zwar glÃ¼cklicherweise kein Hartz-IV-EmpfÃ¤nger, aber ich fÃ¼hle mich von der Dame in <strong>keinster Weise</strong> in irgendeiner Hinsicht zu irgendetwas <strong>motiviert</strong>. Ihr <strong>emotionsloser Ausdruck</strong> in Kombination mit der (gefÃ¼hlten) fachlichen und sachlichen <strong>Inkompetenz</strong>, die sich bei mir gedanklich manifestiert haben, wirken auf mich eher abstossend.</p>
<p>Sorry, Frau von der Leyen, aber Freunde werden wir in diesem Leben nicht mehr. Ich mag Sie einfach nicht. Und dies ist meine hÃ¶chst-persÃ¶nliche Meinung, die ich weitestgehend mit rein subjektiver <a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://de.wikipedia.org/wiki/Antipathie" target="_blank" title="(124 hits)">Antipathie</a> begrÃ¼nde. Nicht traurig sein.</p>
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		<title>Nach 2 Jahren endlich kapiert: LÃ¶schen statt Sperren</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Apr 2011 10:25:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[SPÃ„TE EINSICHT

Es ist beinahe zwei Jahre her, dass  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="text-decoration: underline;">SPÃ„TE EINSICHT</span></strong></p>
<p>Es ist beinahe zwei Jahre her, dass ich eine <a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/2009/05/umfrage-zur-internetzensur-gegen-kinderpornographie/" target="_blank" title="(153 hits)">Umfrage zum Thema &#8220;Internetzensur gegen Kinderpornographie&#8221;</a> gestartet habe. Ich hatte die Fragen bewusst und gezielt zu einem bestimmten Zwecke gewÃ¤hlt. Und das <strong>Ergebnis fiel genau so aus</strong>, wie ich es mir erwartet hatte. Die <strong>Auswertung folgt weiter unten</strong>, doch zunÃ¤chst zur aktuellen Gesetzeslage.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">DIE FDP &#8211; unsere Heldenpartei &#8211; SETZT LÃ–SCHEN STATT SPERREN DURCH!</span></strong></p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-10692" title="Screen shot 2011-04-13 at 1.08.05 AM" src="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/wp-content/uploads/2011/04/Screen-shot-2011-04-13-at-1.08.05-AM-296x300.png" alt="" width="296" height="300" />Nach einer Initiative (deren Ursprung bereits im Sommer 2008 lag) der damaligen schwarz-roten Bundesregierung und unter grossem Einfluss der medienerfahrenen Ministerin <a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://de.wikipedia.org/wiki/Ursula_von_der_Leyen" target="_blank" title="(320 hits)">Ursula von der Leyen</a>, auch bekannt als &#8220;<a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://www.zensursula.net/" target="_blank" title="(317 hits)"><em>Zensursula</em></a>&#8220;, wurde seit FrÃ¼hjahr 2009 das so genannte <a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://de.wikipedia.org/wiki/Zugangserschwerungsgesetz" target="_blank" title="(80 hits)"><strong>Zugangserschwerungsgesetz</strong></a> vorangetrieben. Der Plan, so irrwitzig das heute, 2011, klingen mag, sah vor, <strong>Internetseiten mit kinderpornographischem Inhalt durch ein Stopp-Zeichen zu blockieren</strong>. Technisch sollte das durch Sperrlisten realisiert werden, die bundesweit die Erreichbarkeit der illegalen Webserver unmÃ¶glich machen sollte.</p>
<p>Die Bundesregierung ging sogar so weit, dass sie bereits <a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://www.stern.de/digital/online/internetsperren-stoppschild-gegen-kinderpornos-im-web-661190.html" target="_blank" title="(287 hits)">VertrÃ¤ge mit grossen Providern geschlossen</a> hatte, um genau dieses Vorhaben durchzusetzen. WÃ¤re ja alles schÃ¶n und gut gewesen, hÃ¤tte man frÃ¼hzeitig den durchaus plausiblen Meinungen der wirklichen <strong>Experten der Materie zugehÃ¶rt</strong> und ihnen Glauben geschenkt. Denn in Windeseile schossen <a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://www.ccc.de/censorship/dns-howto" target="_blank" title="(194 hits)">die ersten Anleitungen</a> aus dem Boden, welche es ermÃ¶glichen wÃ¼rden, diese <strong>Netzsperren zu umgehen</strong>. Nicht etwa, um das pÃ¤dophilen GeschÃ¤ft zu fÃ¶rdern, sondern um deutlich zu machen, wie <strong>unsinnig das Vorhaben der Bundesregierung</strong>, allen voran Frau von der Leyen, doch war. Schliesslich, so die BegrÃ¼ndung der Webseitensperrungs-Gegner, seien PÃ¤dokriminelle selbst ohne jedes technische Fachwissen in der Lage, diese Sperren zu umgehen.</p>
<p>Es entbrannte im frÃ¼hen Jahr 2009 eine <strong>regelrechte Bewegung</strong>, die auf <strong>Meinungsfreiheit</strong> und gegen Internetzensur plÃ¤dierte. Es wurde <a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860" target="_blank" title="(76 hits)">eine Petition gestartet</a>, um die Ausarbeitung und Verabschiedung des Gesetzes zu verhindern. 50.000 Unterzeichner wÃ¤ren notwendig gewesen, es meldeten sich 134.000 zu Wort &#8211; mehr als genug, um Ã¶ffentlich angehÃ¶rt zu werden. Aber nicht genug fÃ¼r die deutsche Bundesregierung.</p>
<p>BedenkentrÃ¤ger sahen damals vor allem auch die <strong>Meinungs- und Pressefreiheit</strong>, also einige der hÃ¶chsten Rechte in Deutschland, gefÃ¤hrdet. Denn man ging davon aus, dass die Zensur im Internet nur unter dem Deckmantel der PrÃ¤vention von Kinderpornographie eingefÃ¼hrt werden sollte und dass Ã¼ber kurz oder lang auch andere Dinge gesperrt werden wÃ¼rden. Die UnterstÃ¼tzer des Gesetzes gaben natÃ¼rlich an, dass <strong>niemals irgendwelche anderen Dinge gesperrt werden</strong> wÃ¼rden. Heute wissen wir, dass das <a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/04/11/lgner/" target="_blank" title="(81 hits)">glatt gelogen</a> war. Weiterhin wurde 2009 versprochen, dass ein <strong>Eindringen in die PrivatsphÃ¤re von Internet-Nutzern nicht stattfinden wÃ¼rde</strong>, was sich jedoch auch als zweifelhaft erwies, nachdem erste Stimmen laut wurden, dass man doch Ã¼ber diesen Wege gleich noch <a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kinderporno-Sperren-Regierung-erwaegt-Echtzeitueberwachung-der-Stoppschild-Zugriffe-215637.html" target="_blank" title="(79 hits)">viel mehr und in Echtzeit kontrollieren</a> kÃ¶nne.</p>
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<p>Zu all der Gegenwehr aus dem Volk erfreute sich auch die <a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://www.piratenpartei.de/" target="_blank" title="(87 hits)">Piratenpartei</a> wachsender Beliebtheit und stand in der Ã–ffentlichkeit wie nie zuvor (und niemals seit dem?). Die Bundesregierung trotzte allem Widerstand und vor allem auch dem eigenen gesunden Menschenverstand und <strong>brachte das Gesetz auf den Weg</strong>. Leider (oder zum GlÃ¼ck?) fand die FDP auf abenteuerliche Weise ihren Weg in die nÃ¤chste Bundesregierung und lÃ¶ste damit die SPD ab. Bereits im Koalitionsvertrag der neuen schwarz-gelben Bundesregierung sah die FDP das Aussetzen der Sperren vor. Muss ich mich jetzt <strong>bei der FDP bedanken? Na, das ist ja traurig!</strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">MANNMONATE POLITISCHER ARBEIT ABSOLUT VERSCHWENDET!</span></strong></p>
<p>Das Ende vom Lied? Vor einer Woche wurde das <strong>Gesetz nach jahrelanger Arbeit endgÃ¼ltig aufgehoben</strong>. Jetzt <a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://www.liberale.de/FDP-setzt-Loeschen-statt-Sperren-durch/7408c12401i1p7/index.html" target="_blank" title="(264 hits)">brÃ¼stet sich die FDP damit</a>, diese sagenhafte Leistung erbracht zu haben. Es mag ja sein, dass es aus politischer Sicht tatsÃ¤chlich der Verdienst der Liberalen ist, doch fÃ¼r mich ist es nach wie vor absolut unverstÃ¤ndlich, weshalb man so immens viel <strong>Zeit und Geld verschwenden</strong> konnte, um ein irrwitziges Vorhaben weiter und weiter voranzutreiben, um es dann schliesslich doch (vÃ¶llig berechtigterweise) zu begraben. Wie dem auch sei, jetzt wÃ¤hlt man einen vernÃ¼nftigen Weg, man lÃ¶scht nÃ¤mlich kinderpornographische Inhalte aus dem Netz &#8211; und <strong>das ist auch gut so!</strong></p>
<p>An dieser Stelle wÃ¼rde ich gerne eine passende Metapher einfÃ¼gen, um die sensationell bescheuerte Idee der Internetsperren zu verdeutlichen, aber alle Vergleiche, die mir einfallen, sind ebenso dÃ¤mlich wie das Zugangserschwerungsgesetz selbst. Also lassen wir das.</p>
<p><strong>/EDIT:</strong> Kaum ist das Thema der Netzsperren gegen Kinderpornographie abgeebbt, schon kommt es in abgewandelter Form wieder auf den Tisch. Es gibt bereits GerÃ¼chte, Diskussionen, PlÃ¤ne, um <a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://www.handelsblatt.com/technologie/it-tk/it-internet/netzsperren-durch-die-casino-hintertuer/4051780.html" target="_blank" title="(294 hits)">Netzsperren gegen illegales GlÃ¼cksspiel im Internet</a> zu ermÃ¶glichen. Na, vielen Dank auch! <strong>EDIT/</strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">GEGEN JEDEN VERSTAND &#8211; AUFKLÃ„RUNG HÃ„TTE GEHOLFEN</span></strong></p>
<p>Im Mai 2009, der Zeit der heissen Diskussion um Sinn und Zweck der Sperren, hatte die &#8220;Deutsche Kinderhilfe&#8221; <a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://de.wikipedia.org/wiki/Zugangserschwerungsgesetz#Meinungsumfragen" target="_blank" title="(80 hits)">eine Umfrage in Auftrag gegeben</a>, aus welcher hervorging, dass rund <strong>92% der Befragten die Sperren befÃ¼rworteten</strong>. FÃ¼r mich ist das Ergebnis vÃ¶llig plausibel (und war es auch schon damals). Es ist schlicht und einfach eine Frage der Fragestellung. Geht man raus auf die Strasse und fragt 100 Leute &#8220;<em>Findest du, man sollte Kinderpornographie unterbinden?</em>&#8220;, so antworten sicherlich fast alle mit einem klaren &#8220;<em>Ja, auf jeden Fall!</em>&#8221; Aber klÃ¤rt man diese Leute Ã¼ber die technischen MÃ¶glichkeiten und HintergrÃ¼nde auf, bietet ihnen mehrere Alternativen, um das Ziel zu erreichen, so schaut das Ergebnis vÃ¶llig anders aus.</p>
<blockquote><p>Wenn man die Wahl hat, ein kinderpornographisches Foto zu verstecken oder zu verbrennen, so wird jeder halbwegs gesunde Verstand auf &#8220;Verbrennen!&#8221; plÃ¤dieren.</p></blockquote>
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<p>Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass <a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://www.zensursula.net/" target="_blank" title="(317 hits)">Mrs. Zensursula</a>, <a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://de.wikipedia.org/wiki/Ursula_von_der_Leyen" target="_blank" title="(320 hits)">Ursula von der Leyen</a>, eine vÃ¶llig ungebildete Frau ist und die Bedenken der Gegner des Sperrgesetzes nicht verstanden hÃ¤tte. Ich war damals schon davon Ã¼berzeugt, dass sie sich einfach gerne <strong>medienwirksam ins Licht setzt</strong> und dabei gerne auch mal einen unkonventionellen Weg geht &#8211; gegen jede Vernunft!</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">AUSWERTUNG DER UMFRAGE</span></strong></p>
<p>Ich hatte 2009 <strong>die Eingangsfrage gestellt</strong>, <em>ob</em> <em>Kinderpornographie durch die Sperrung von entsprechenden Seiten unterbunden</em> werden sollte. Diese Frage stellte ich ganz zu Beginn, ohne <a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/2009/05/umfrage-zur-internetzensur-gegen-kinderpornographie/" target="_blank" title="(153 hits)">in dem Artikel</a> Ã¼ber die MÃ¶glichkeiten und Gefahren aufzuklÃ¤ren. Das Ergebnis:</p>
<blockquote><p>69% (88 Stimmen) &#8220;<em>Ich stimme keinesfalls zu</em>&#8221;<br />
14% (18 Stimmen) &#8220;<em>Ich stimme eher nicht zu</em>&#8221;<br />
9% (12 Stimmen) &#8220;<em>Ich stimme weitestgehend zu</em>&#8221;<br />
8% (10 Stimmen) &#8220;<em>Ich stimme voll und ganz zu</em>&#8220;</p></blockquote>
<p>Demnach waren <strong>69% gegen Netzsperren</strong>. Ich fuhr <a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/2009/05/umfrage-zur-internetzensur-gegen-kinderpornographie/" target="_blank" title="(153 hits)">in meinem damaligen Artikel</a> dann mit ein wenig AufklÃ¤rung fort und fragte, <em>ob Presse- und Meinungsfreiheit wichtig sei</em>. Das Ergebnis:</p>
<blockquote><p>94% (102 Stimmen) &#8220;<em>Ich stimme voll und ganz zu</em>&#8221;<br />
6% (6 Stimmen) &#8220;<em>Ich stimme weitestgehend zu</em>&#8221;<br />
1% (1 Stimme) &#8220;<em>Ich stimme keinesfalls zu</em>&#8221;<br />
0% (0 Stimmen) &#8220;<em>Ich stimme eher weniger zu</em>&#8220;</p></blockquote>
<p>(Rundungsfehler der Software bitte ignorieren). Also sehen doch fast alle <strong>Meinungs- und Pressefreiheit als ziemlich wichtig</strong> an. Gut, ich fragte weiterhin, <em>ob schlimm wÃ¤re, wenn die eigene InternetprÃ¤senz versehentlich gesperrt werden wÃ¼rde</em>. Das Ergebnis:</p>
<blockquote><p>53% (53 Stimmen) &#8220;<em>Ich wÃ¼rde die Bundesregierung verklagen</em>&#8221;<br />
46% (46 Stimmen) &#8220;<em>Ich wÃ¼rde mich fÃ¼rchterlich aufregen</em>&#8221;<br />
1% (1 Stimme) &#8220;<em>Nein, wÃ¼rde mich ganz bestimmt nicht stÃ¶ren</em>&#8221;<br />
0% (0 Stimmen) &#8220;<em>Ich kÃ¶nnte damit leben</em>&#8221;<br />
0% (0 Stimmen) &#8220;<em>Es wÃ¼rde mich schon ein wenig stÃ¶ren</em>&#8220;</p></blockquote>
<p>Okay, hier ist die Tendenz auf jeden Fall in Richtung &#8220;<strong>das wÃ¤re sensationell schlimm</strong>&#8220;. Im weiteren Verlauf <a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/2009/05/umfrage-zur-internetzensur-gegen-kinderpornographie/" target="_blank" title="(153 hits)">des Artikels</a> klÃ¤rte ich auf, dass die Bundesregierung plante, auch vermeintlich &#8220;versehentliche&#8221; Zugriffe auf kinderpornographische Inhalte im Netz strafrechtlich zu verfolgen. Ein falscher Klick, schon wÃ¤re es zu spÃ¤t gewesen. Ich fragte die Leser danach, <em>ob sie wirklich noch niemals (auch nicht aus Versehen) auf einer Webseite mit moralisch fragwÃ¼rdigem Inhalt gelandet seien</em>. Das Ergebnis:</p>
<blockquote><p>37% (36 Stimmen) &#8220;<em>Das ist mir schonmal passiert</em>&#8221;<br />
31% (30 Stimmen) &#8220;<em>Ist mir nie passiert und wird es auch niemals</em>&#8221;<br />
26% (25 Stimmen) &#8220;<em>Es kÃ¶nnte sein, dass mir das schonmal passiert ist</em>&#8221;<br />
7% (7 Stimmen) &#8220;<em>Das passiert mir hÃ¤ufiger</em>&#8220;</p></blockquote>
<p>Rund ein Drittel gibt an, dass das niemals passiert sei und auch niemals passieren kÃ¶nne, dem Rest ist es <strong>schonmal passiert</strong> bzw. &#8220;kÃ¶nnte&#8221; schonmal geschehen sein. Daraufhin klÃ¤rte ich noch weiter Ã¼ber die technischen MÃ¤ngel des geplanten Gesetzes auf und wies insbesondere auf die Leichtigkeit hin, mit der die Sperren hÃ¤tten umgangen werden kÃ¶nnen. Nun stellte ich <strong>die Eingangsfrage erneut</strong>: <em>Sollte Kinderpornographie durch Netzsperren verhindert werden?</em></p>
<blockquote><p>83% (79 Stimmen) &#8220;<em>Ich stimme keinesfalls zu</em>&#8221;<br />
12% (11 Stimmen) &#8220;<em>Ich stimme eher weniger zu</em>&#8221;<br />
2% (2 Stimmen) &#8220;<em>Ich stimme weitestgehend zu</em>&#8221;<br />
3% (3 Stimmen) &#8220;<em>Ich stimme voll und ganz zu</em>&#8220;</p></blockquote>
<p>Auf einmal sind nicht mehr nur 69% gegen Netzsperren, sondern <strong>83% gegen die Netzsperren</strong>.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>FAZIT:</strong></span></p>
<p>Mit ein wenig <strong>AufklÃ¤rungsarbeit</strong>, den Hinweisen auf die EinschrÃ¤nkungen der Presse- und Meinungsfreiheit, der MÃ¶glichkeit von Kontrollen der PrivatsphÃ¤re und insbesondere der Leichtigkeit, mit der die Sperren von PÃ¤dokriminellen hÃ¤tten umgangen werden kÃ¶nnen, konnte ich zahlreiche Leser <strong>umstimmen und davon Ã¼berzeugen</strong>, dass Internetsperren von kinderpornographischen Webseiten keinen wirklich guten Nutzen hÃ¤tten.</p>
<p>Ich hÃ¤tte mir gewÃ¼nscht, dass die Bundesregierung viel eher auch verstanden bzw. eingesehen hÃ¤tte, dass der <strong>vÃ¶llig falsche Weg eingeschlagen</strong> wurde. Viel eher hÃ¤tte mit der <strong>zielgerichteten LÃ¶schung kinderpornographischer Inhalte</strong> begonnen werden kÃ¶nnen. Haufenweise Steuergelder hÃ¤tten durch die Vermeidung sinnloser Petitionen, Abstimmungen und MachtkÃ¤mpfe eingespart werden kÃ¶nnen.</p>
<p>Hoch lebe die Demokratie!</p>
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		</item>
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		<title>Rechtsanwalt gesucht &#8211; wer will?</title>
		<link>http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/2010/10/rechtsanwalt-gesucht-wer-will/</link>
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		<pubDate>Sat, 02 Oct 2010 13:21:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[rechtsanwalt]]></category>
		<category><![CDATA[unschuldig]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich suche einen Rechtsanwalt fÃ¼r eine wasserdichte Sac [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich suche einen Rechtsanwalt fÃ¼r eine wasserdichte Sache:</strong> mir wird zur Last gelegt, mit einem Fahrzeug, welches ich nicht kenne und nie in meinem Leben gefahren habe, zu einem Zeitpunkt, an dem ich mich nachweislich weit entfernt vom Ort des Geschehens befand, weniger als 2/10 des Mindestabstands auf einer Bundesautobahn eingehalten zu haben.</p>
<p><strong>Den AnhÃ¶rungsbogen</strong> hatte ich bereits vor Wochen zurÃ¼ckgeschickt und angemerkt, dass ich nicht gefahren sei. Das hat die BehÃ¶rden nicht sonderlich beeindruckt, heute flatterte der Bussgeldbescheid ins Haus.</p>
<p><strong>Juckt mich wenig, ich war&#8217;s ja nicht.</strong> Man kam wohl ohnehin nur auf mich, weil ein &#8220;zufÃ¤lliges&#8221; VerwandtschaftsverhÃ¤ltnis besteht.</p>
<p><strong>NatÃ¼rlich kÃ¶nnte ich nun selbst den ganzen Papierkram Ã¼bernehmen</strong>, allerdings habe ich einen arbeitsreichen Vollzeitjob und keine Zeit, mich mit solchen Dingen zu beschÃ¤ftigen. Schliesslich haben die BehÃ¶rden ja schon sowohl den ausgefÃ¼llten AnhÃ¶rungsbogen wie auch einen persÃ¶nlichen Anruf ignoriert.</p>
<p><strong>Die Sache ist wasserdicht:</strong> ich kenne das Fahrzeug nicht mal und zum Zeitpunkt der &#8220;Tat&#8221; befand ich mich nachweislich weit entfernt davon im BÃ¼ro und hatte dort eine Besprechung mit mindestens zwei Kollegen, die dies auch, ebenso wie E-Mails und KalendareintrÃ¤ge, bezeugen kÃ¶nnen.</p>
<p><strong>Welcher Anwalt hat Lust</strong>, sich ein paar KrÃ¶ten zu verdienen und sich ganz nebenbei ein wenig Ã¼ber die Verschwendung von Steuergeldern zu amÃ¼sieren? Meldungen von Freunden/Bekannten werden bevorzugt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Neuer Personalausweis bringt garantierte SicherheitslÃ¼cken</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 07:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[WÃ¤hrend die Welt durch vermeintliche interessantere Th [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>WÃ¤hrend die Welt durch vermeintliche interessantere Themen auf <a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/2010/07/apple-pressekonferenz-juli-2010-uber-empfangsprobleme-des-iphone-4/" target="_blank" title="(152 hits)">angeblich fehlerhafte Apple Produkte</a>, mÃ¶glicheÂ <a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/2010/08/facebook-weiss-wo-du-rumsurfst/" target="_blank" title="(525 hits)">datenschutzrechliche Probleme bei Facebook</a> oder mutmasslicheÂ <a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/2010/08/google-street-view-na-und/" target="_blank" title="(196 hits)">Verletzung der PersÃ¶nlichkeitsrechte durch Googles Street View</a> abgelenkt wird, hat sich still und heimlich eine ganz andere Problematik eingeschlichen, um die die deutschen BÃ¼rger frÃ¼her oder spÃ¤ter auf keinen Fall herum kommen: der neue Personalausweis in Deutschland.</p>
<p><strong>Ab dem 1. November 2010 werden neue Personalausweise vergeben.</strong> Alle bestehenden Ausweise behalten weiterhin Â ihre GÃ¼ltigkeit, allerdings werden ab 1.11.2010 nur noch die neuen Dokumente ausgestellt. Wer seinen guten alten Personalausweis weiterhin fÃ¼r 10 Jahre behalten mÃ¶chte, sollte vor dem 31.10.2010 einen guten Grund finden, sich einen Neuen ausstellen zu lassen.</p>
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<p>Nicht nur der Preis unterscheidet sich (alt: <strong>8 â‚¬</strong>, neu: <strong>rund 29 â‚¬</strong>), besonders interessant ist die Tatsache, dass die neuen Personalausweise mit den so genannten RFID-Chips ausgestattet sind. Ein StÃ¼ck digitaler Information, ein elektronischer Fingerabdruck des Inhabers.</p>
<p><strong>GrundsÃ¤tzlich eine gute Sache</strong> &#8211; zumindest gut gemeint. Der Chip beinhaltet alle persÃ¶nlichen Daten des Inhabers, die auch auf dem Ausweis zu lesen sind. ZusÃ¤tzlich biometrische Daten und eine persÃ¶nliche Signatur. Der Chip ist berÃ¼hrungslos per Funk erkennbar und kann ausgelesen werden, ohne dass der Besitzer ihn vorlegen muss. Vorteile sind z. B.:</p>
<ul>
<li>einfache Zoll- und Grenzkontrollen</li>
<li>Alterskontrolle wo immer mÃ¶glich oder nÃ¶tig</li>
<li>schnellere Ausweiskontrolle bei BehÃ¶rden und Ã„mtern</li>
<li>persÃ¶nliche Identifizierung am heimischen PC (LesegerÃ¤t notwendig)</li>
</ul>
<p>Damit entfÃ¤llt zukÃ¼nftig die Notwendigkeit, die Daten vom Personalausweis bei BehÃ¶rden abtippen zu mÃ¼ssen. Wir halten einfach unseren Ausweis hin und sofort werden alle unsere persÃ¶nlichen Daten Ã¼bermittelt. Auch am Computer daheim kÃ¶nnen wir uns damit persÃ¶nlich identifizieren. Abstimmungen und Wahlen Ã¼ber das Internet sind denkbar und mÃ¶glich.</p>
<p><strong>Alles, was Vorteile mit sich bringt, hat auch Nachteile.</strong> Genau dieses berÃ¼hrungslose Auslesen des Chips im neuen Personalausweis bereitet manchen Leuten Kopfzerbrechen. Anderen bereitet es Spass und Freude, z. B. dem <a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://yuccatree.de/2010/08/ccc-hackt-elektronischen-personalausweis/" target="_blank" title="(470 hits)">Chaos Computer Club (CCC), welcher es bereits geschafft hat, den Chip auszulesen und damit die darin enthaltenen persÃ¶nlichen und biometrischen Daten auszuspÃ¤hen</a>.</p>
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<p><a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://de.wikipedia.org/wiki/RFID" target="_blank" title="(134 hits)">RFID</a> ist ein Quasi-Standard, der nicht fÃ¼r Personalausweise neu erfunden wurde. Zahlreiche Sicherheits- und TÃ¼rÃ¶ffnungssysteme arbeiten damit. Die auf den Chips gespeicherten Informationen kÃ¶nnen aus unterschiedlicher Entfernung durch LesegerÃ¤te abgefragt werden, die elektromagnetische Wellen aussenden. Solche LesegerÃ¤te sind durchaus handelsÃ¼blich und sind heutzutage bereits Ã¼berall in unseren StÃ¤dten und GebÃ¤uden verteilt.</p>
<p>NatÃ¼rlich, die persÃ¶nlichen Informationen auf den Chips in den Personalausweisen sind durch eine PIN verschlÃ¼sselt. Aber nicht nur der CCC, auch zahlreiche UniversitÃ¤ten haben es bereits geschafft, diese zu hacken. Durchaus denkbar, dass unsere Daten beim ahnungslosen Einkaufsbummel durch die Stadt ausgelesen und als Bewegungsprofile gespeichert oder anderweitig missbraucht werden.</p>
<p>Sogar <a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://www.ibtimes.com/articles/44536/20100821/identity-cards-with-rfid-chip-on-track-in-germany.htm" target="_blank" title="(158 hits)">in den USA macht man sich inzwischen darÃ¼ber lustig</a>, dass wir Deutsche zwar keine Bilder unserer HÃ¤user im Internet sehen wollen, zukÃ¼nftig allerdings permanent alle unsere persÃ¶nlichen und biometrischen Daten per Funk im direkten Umfeld verbreiten werden. Da kÃ¶nnte man sich gleich ein Schild um den Hals hÃ¤ngen, auf dem Adresse und mehr steht.</p>
<p><strong>Es bleibt abzuwarten</strong>, ob der Personalausweis mit dem RFID-Chip wie geplant dieses Jahr noch kommen wird, oder ob noch mehr SicherheitslÃ¼cken auftauchen, die von Kriminellen ausgenutzt werden kÃ¶nnten.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Was Google Street View ausblendet, zeigt Jens Best</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 17:45:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[daily life]]></category>
		<category><![CDATA[photography]]></category>
		<category><![CDATA[tech]]></category>
		<category><![CDATA[bewegungsprofil]]></category>
		<category><![CDATA[datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[jens best]]></category>
		<category><![CDATA[recht]]></category>
		<category><![CDATA[street view]]></category>
		<category><![CDATA[zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Google Street View ist eine tolle Sache - aber nicht fÃ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Google Street View ist eine tolle Sache &#8211; aber nicht fÃ¼r jedermann. Viele BÃ¼rger gehen auf die Barrikaden und so rÃ¤umte Google exklusiv fÃ¼r Deutschland die MÃ¶glichkeit ein, HÃ¤user verpixeln und damit unkenntlich machen zu lassen.</p>
<p><a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,712426,00.html" title="(181 hits)"><img class="alignleft size-full wp-image-8462" title="jens_best" src="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/wp-content/uploads/2010/08/jens_best.png" alt="" width="150" height="197" /></a>Dass viele (inkl. mir) das fÃ¼r merkwÃ¼rdig und unnÃ¶tig halten, <a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/2010/08/google-street-view-na-und/" target="_blank" title="(196 hits)">hatte ich bereits berichtet</a>. Nun kommt allerdings <a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,712426,00.html" target="_blank" title="(181 hits)">Deutschlands wohl grÃ¶sster Google Street View Fan</a> um die Ecke und macht allen, die den Schutz ihrer PrivatsphÃ¤re durch die Strassenbilder von Google unterwandert sehen, erneut einen Strich durch die Rechnung.</p>
<p><strong>Jens Best zeigt uns genau das</strong>, was Google uns auf Druck von Politik und BevÃ¶lkerung vorenthalten will. Er zieht durch die Lande und fotografiert alles, was bei Google Street View verpixelt und unkenntlich gemacht wird. Und diese Bilder behÃ¤lt er nicht etwa fÃ¼r sich. Nein, er geht noch einen Schritt weiter und stellt die Bilder bei Picasa und (besonders dreist) Google Maps online.</p>
<p><a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://yuccatree.de/2010/08/jens-best-fotografiert-die-hauser-die-bei-streetview-verpixelt-werden-ein-interview/" target="_blank" title="(519 hits)">Bei YuccaTreePost berichtet Jens Best im Interview</a> Ã¼ber seine HintergrÃ¼nde und Intention. Er mÃ¶chte der Gesellschaft im Netz Raum geben und sicherstellen, dass frei zugÃ¤ngliche Informationen (und dazu zÃ¤hlt der optische Eindruck von Deutschlands Ã¶ffentlichen Strassen) auch im Netz unzensiert und frei verfÃ¼gbar sind.</p>
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<p><strong>Rechtlich bewegt Jens Best</strong> sich damit &#8211; zumindest derzeit &#8211; zwar auf rutschigem Grund, dennoch verstÃ¶sst er gegen keine Auflagen oder Gesetze. Er zeigt das online, was jeder bei einem Spaziergang durch Deutschlands Strasse ohnehin sehen kÃ¶nnte. Und er ist nicht allein. Mehrere hundert Mitstreiter scharen sich bislang um ihn und haben angekÃ¼ndigt, ihn dabei zu unterstÃ¼tzen, bis jedes verpixelte Haus optisch erfasst und digital verfÃ¼gbar gemacht wurde.</p>
<p><strong>MÃ¶chtest auch du</strong> Jens bei seiner Aktion <em>&#8220;Verschollene HÃ¤user&#8221;</em> unterstÃ¼tzen, so empfehle ich seine <a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://streetview.mixxt.de/" target="_blank" title="(179 hits)">mixxt-Gruppe</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Google Street View â€“ na und?</title>
		<link>http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/2010/08/google-street-view-na-und/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 19:41:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[daily life]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich bin ein wenig spÃ¤t dran mit diesem Thema, heute mÃ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ein wenig spÃ¤t dran mit diesem Thema, heute mÃ¶chte aber auch ich mich zu Wort melden. Es folgt (m)eine Abhandlung darÃ¼ber, warum die ganze Debatte um das vermeintlich schlimme neue Projekt von Google ein schlechter Witz ist. Warum die Proteste teilweise nicht nur unangebracht, sondern schlicht falsch sind. Warum sich mancheiner tatsÃ¤chlich Ã¼ber ganz andere Dinge Sorgen und Gedanken machen mÃ¼sste.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-7892" title="Google Street View" src="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/wp-content/uploads/2010/08/Google-Street-View.png" alt="" width="479" height="49" /><strong>Im Herbst 2010 soll Google Street View auch in Deutschland online gehen.</strong> Ãœberall in den Medien wird bereits darÃ¼ber berichtet, selbst die Politik hat sich schon vermehrt eingeschaltet. Man kommt an diesem Thema fast nicht vorbei. Frankreich war 2008 Vorreiter in Europa. Hier gab es die staatliche Vorgabe, dass Gesichter und Autokennzeichen verpixelt wurden mussten. Kritische Stimmen aus dem Volk gab es kaum bis gar nicht.</p>
<p><center><script type="text/javascript"><!--
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</script></center></p>
<p><strong>Street View polarisiert sehr stark</strong>, da sich etliche BundesbÃ¼rger in zweierlei Hinsicht von Google unterwandert sehen:Â 1. in Bezug auf das PersÃ¶nlichkeitsrecht und 2. in Bezug auf den Datenschutz. Bemerkenswert hierbei ist, mit welcher Vehemenz Deutsche auf die Barrikaden gehen und unserem internationalen Ruf alle Ehre machen: die Deutschen meckern, was das Zeug hÃ¤lt und als hÃ¤tten sie keine eigenen Probleme.</p>
<p><strong>Es ist die Tatsache,</strong> dass das eigene Haus bzw. dessen Fassade im Internet frei zugÃ¤nglich gemacht werden soll. Dass dies in anderen LÃ¤ndern bereits seit langer Zeit Gang und Gebe ist, scheint uns in Deutschland nicht zu stÃ¶ren. Wir wollen es anders haben. Und so ist es nicht verwunderlich, dass Google dem Wunsch nachkam und die MÃ¶glichkeit einrÃ¤umt, unter Angabe bestimmter Daten, das eigene Heim verpixeln zu lassen. Ebenso wenig verwunderlich ist es, dass auch diesbezÃ¼glich erneut Stimmen laut wurden, die dann die Frist fÃ¼r diesen Widerspruchsantrag nicht fÃ¼r angemessen hielten.</p>
<p><strong>Besonders kompliziert ist der Vorgang zum Verpixeln der HÃ¤user nicht.</strong> Adresse eintragen, auf der eingeblendeten Karte bis auf das eigene Hausdach zoomen und einen Marker hinterlassen und anschliessend noch ein paar Detail-Daten wie Stockwerk, Beschreibung der Fassade und des GrundstÃ¼cks angeben.</p>
<p><strong>Die Schweizer Rockband Gotthard</strong> fÃ¼hrt in einem ihrer Songtexte an, dass wir Menschen wohl nie zufrieden sind und immer mehr wollen und darÃ¼ber die wichtigen Kleinigkeiten des Lebens vergessen.</p>
<blockquote><p>Don&#8217;t you realize<br />
You&#8217;re living in a place you call home<br />
And you&#8217;re never satisfied<br />
&#8216;Cause the neighbour has<br />
What you where dreaming of</p></blockquote>
<p><strong>Und so ist es auch nicht verwunderlich</strong>, dass die Deutschen mehr als ihre Nachbarn aus Frankreich wollen. Hatte Google ursprÃ¼nglich angekÃ¼ndigt, der Antrag auf Verpixelung des eigenen Hauses sei bis Mitte September 2010 mÃ¶glich, so wurde dieser Termin nun doch bis 15. Oktober 2010 um 24.00 Uhr verlÃ¤ngert.</p>
<p><strong>Zu wirklich trauriger BerÃ¼hmtheit</strong> hat es eine <a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://www.rp-online.de/duesseldorf/duesseldorf-stadt/nachrichten/Buergerprotest-gegen-Google_aid_892897.html" target="_blank" title="(155 hits)">Rentner-Clique aus DÃ¼sseldorf</a> geschafft. Die vier rÃ¼stigen Senioren haben dagegen gekÃ¤mpft, dass ihre HÃ¤user im Internet bei Google Street View gezeigt werden. Um ihrem Widerspruch Substanz zu verleihen, gaben sie sogar ein Interview und liessen sich vor ihren HÃ¤usern fotografieren. Der Artikel darÃ¼ber landete nicht nur in der Zeitung, sondern selbstverstÃ¤ndlich auch im Internet. Mit Foto der Rentner inkl. Haus. Naja, man kann darÃ¼ber streiten, ob das nun lustig oder traurig ist.</p>
<p><strong>Man kann es nicht jedem recht machen.</strong> Aber ist es Ã¼berhaupt von NÃ¶ten, sich in Bezug auf Google Street View derart zu echauffieren? In meinen Augen nicht. Absolut nicht. Mit Street View wird in erster Linie ein Dienst angeboten werden, welcher einen ungemeinen Mehrwert bietet. Eine virtuelle StÃ¤dtereise, die Vorab-Begutachtung einer neuen Wohnung, die Erkundung von ParkmÃ¶glichkeiten sind nur einige der Vorteile. Und Google Street View macht zu dem auch noch Spass. Folgendes Video zeigt eine Tour durch Manhattan, New York City &#8211; erstellt mit Google Street View:</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/IyqYx4oGFqE&amp;rel=0&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/IyqYx4oGFqE&amp;rel=0&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></object></p>
<p><strong>Fakt 1: PersÃ¶nlichkeitsrechte</strong></p>
<p>Das Fotografieren von Strassen und HÃ¤usern sowie deren VerÃ¶ffentlichung im Internet stellt keine Verletzung der PersÃ¶nlichkeitsrechte von BÃ¼rgern dar. Man mag meinen, die selbstgebaute Hausfassade gehÃ¶rt einem, doch der Blick von einer Ã¶ffentlichen Strasse ist kein Eigentum der Anwohner, wie auch <a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/sprachlog/allgemein/2010-08-14/pro-google-street-view" target="_blank" title="(125 hits)">Anatol Stefanowitsch in seinem Blog eindrucksvoll beschreibt</a>. Anders wÃ¼rde es ausschauen, wenn Google uns nackt bei der Gartenarbeit ablichten und online stellen wÃ¼rde. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist soetwas ausgeschlossen. Und falls es dennoch passiert, werden die Bilder entfernt.</p>
<p><strong>Fakt 2: Datenschutz</strong></p>
<p>Die Sichtbarmachung deutscher Strassen im Internet verletzt keine datenschutzrechtlichen Bestimmungen. Was verstehen wir unter Datenschutz? Im Volksmund leider meist etwas ganz anderes. Der Gesetzgeber stellt unsere persÃ¶nlichen Daten unter einen gewissen Schutz. <em>Wo halten wir uns auf? Mit wem telefonieren wir? Welche Internetseiten besuchen wir? Was essen wir?</em> <strong>Wer</strong> und <strong>was</strong>! Das sind hierbei die wichtigen Kriterien. Eine <em>lokale</em>,<em> temporale</em> oder <em>kausale</em> Eigenschaft in Verbindung mit einer <em>bestimmten</em> Person. Wer hat was gemacht? Die reine Zurschaustellung von Strassen und HÃ¤usern lÃ¤sst keinen RÃ¼ckschluss darauf, wer in dem Haus wohnt.</p>
<p>Wer jetzt aber der Meinung ist, seine Freunde und Verwandten wÃ¼rden ja das Haus kennen und damit auch erkennen, dem sei gesagt: diese Leute wissen doch eh schon, wo ihr wohnt.</p>
<p>Im Antenne Bayern Interview sprach ein Gast, dessen Namen und Bedeutung mir entfallen ist, davon, dass die VerknÃ¼pfung verschiedener Daten und Informationen erst problematisch wird. Welches Haus ist es (Info von <em>Google Street View</em>), wer wohnt darin (Info aus dem <em>Telefonbuch</em>) und was macht er darin (Info von <em>Facebook</em>)? Wer nun aber seine Adresse mit vollstÃ¤ndigem Namen Ã¶ffentlich gemacht hat und auch noch Bilder seiner verranzten Wohnung online stellt, der braucht sich ohnehin Ã¼ber nichts mehr wundern.</p>
<p><strong>Fakt 3:Â Verstecken und Verbergen ist erst recht auffÃ¤llig</strong></p>
<p>Lasst doch einfach eure HÃ¤user verpixeln, damit sie auf Google Street View nicht erkennbar sind. Aber lasst euch auch gesagt sein, dass ihr damit erst Interesse weckt. Auch das ist eine typisch Deutsche Angewohnheit: fahren wir fÃ¼r drei Wochen in den Urlaub, so lassen wir Ã¼berall die RolllÃ¤den runter und verrammeln das ganze Haus. Prima, damit wissen kriminelle Vereinigungen direkt bescheid, wo sie in aller Seelenruhe die Bude ausrÃ¤umen kÃ¶nnen.</p>
<p><strong>Fakt 4: Google Street View ist nicht schlimm!</strong></p>
<p>Was tut Google? Die 20 grÃ¶ssten StÃ¤dte Deutschlands sind in den letzten Jahren von Autos fotografiert worden. Alles, was von der Strasse aus zu sehen ist. Also Strassen, BÃ¤ume, VorgÃ¤rten und ja, auch HÃ¤user. Allerdings sind weder Namen noch Klingelschilder zu erkennen. Autokennzeichen werden verpixelt und sind somit nicht zu lesen. Ebenso verhÃ¤lt es sich mit Gesichtern. Die nichtsahnende Ehefrau wird somit eher schwer ihren Ehemann mit seiner Geliebten auf der Strasse erkennen kÃ¶nnen.</p>
<p><strong>Fakt 5: Das Internet weiss eh alles von dir!</strong></p>
<p>Ich hatte neulich darÃ¼ber berichtet, <a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/2010/08/facebook-weiss-wo-du-rumsurfst/" target="_blank" title="(525 hits)">dass Facebook Bewegungsprofile von Benutzern erstellen kann</a>. Zumindest darÃ¼ber, auf welchen Webseiten sich ein Facebook-User sonst noch so aufhÃ¤lt. Es geht noch schlimmer. Dass Amazon uns gezielt Werbung fÃ¼r genau die Produkte anzeigt, fÃ¼r die wir uns tendenziell interessieren, ist noch vergleichsweise harmlos &#8211; kennen wir ja schon seit Ewigkeiten von unseren Payback-Punkten.</p>
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</script></center></p>
<p><strong>Richtig spannend wird es,</strong> wenn die entsprechenden Vereinigungen zusammenarbeiten. Also Facebook, Google, Amazon, Twitter und die Regierungen. Eine bessere Ãœberwachung kÃ¶nnte sich die NSA gar nicht vorstellen. Dank Geopositionen weiss man nicht nur, was jemand gerade macht und welchen Cocktail er/sie sich nochmal durch den Kopf gehen lÃ¤sst, sondern auch ganz genau wo das passiert. Letzte Woche haben wir uns bei Amazon noch fÃ¼r einen Multimedia-Artikel interessiert, kaum verwunderlich, wenn uns ein anderer Dienst scheinbar total zufÃ¤llig einschlÃ¤gige Werbung aufs Handy schickt, wenn wir gerade an einem Media Markt vorbeifahren.</p>
<p><strong>Klingt irre?</strong> Ist aber keinesfalls abwegig. Der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann teilte (ebenfalls auf Antenne Bayern) genau diese Bedenken. Ansonsten hielt er sich, wie von einem Politiker gewÃ¶hnt, mit konkreten Antworten auf Fragen recht zurÃ¼ck. Doch eine Information konnte ihm entlockt werden: auch Herr Herrmann will seine MÃ¼nchner Wohnung bei Google Street View verpixeln lassen. Vermutlich lÃ¤sst auch er die RolllÃ¤den runter, wenn das Kabinett Sommerpause hat.</p>
<p><strong>Mein Fazit:</strong> ich finde Google Street View klasse! Auch soziale Netzwerke und die Erhebung von Daten durch Unternehmen finde ich okay. Schliesslich habe ich auch nichts zu verbergen. Komisch wird&#8217;s dann, wenn die Daten nicht dort bleiben, wo sie erhoben wurden.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Super NDR-Video: &#8220;Warum Internetsperren der falsche Weg sind!?&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 21 May 2009 23:46:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[politics]]></category>
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		<description><![CDATA[Hallo zusammen, erneut ein Beitrag in deutscher Sprache [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen, erneut ein Beitrag in deutscher Sprache&#8230;</p>
<p>Ich tue mit dem Posting das, was etliche meiner Kollegen und Bekannten auch bereits getan haben: den Beitrag mit dem Titel <strong>&#8220;Heftige Proteste gegen Sperrungen im Internet&#8221;</strong> aus der Sendung <a title="http://www3.ndr.de/sendungen/zapp/index.html (222 hits)" href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://www3.ndr.de/sendungen/zapp/index.html" target="_blank">Zapp auf NDR</a> vom 20. Mai 2009 (23.15 Uhr) weiter zu publizieren.</p>
<p>In dieser Sendung wird <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Ursula_von_der_Leyen (320 hits)" href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://de.wikipedia.org/wiki/Ursula_von_der_Leyen" target="_blank">Frau von der Leyen</a> zu recht stark kritisiert und erstmalig auch von tatsÃ¤chlichen Missbrauchsopfern aufgefordert, ihr absolut <strong>wahlkampfreifes</strong>, allerdings total <strong>Ã¼berzogenes</strong>, <strong>sinnfreies</strong> und <strong>laienhaftes</strong> Unterfangen der Internetzensur aufzugeben. <a title="http://mogis.wordpress.com/kontakt/ (268 hits)" href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://mogis.wordpress.com/kontakt/" target="_blank">Christian RÃ¼diger Bahls</a>, selbst Missbrauchsopfer und (Mit-)BegrÃ¼nder des Vereins <a title="http://mogis.wordpress.com/ (194 hits)" href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://mogis.wordpress.com/" target="_blank">&#8220;MissbrauchsOpfer Gegen InternetSperren&#8221; (MOGIS)</a>, spricht offen aus, was viele Menschen denken:</p>
<p style="text-align: center;"><em>&#8220;</em><a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Ursula_von_der_Leyen (320 hits)" href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://de.wikipedia.org/wiki/Ursula_von_der_Leyen" target="_blank"><em>Frau von der Leyen</em></a><em>, Sie packen das Problem nicht an, Sie verstecken es hinter einem Stoppschild. Sie verschliessen Ihre Augen vor Kindesmissbrauch und schauen feige weg, anstatt den Missbrauch aktiv zu verhindern.&#8221;</em></p>
<p style="text-align: right;">(freie Interpretation meinerseits)</p>
<p>Schlimmer noch: der im Wahlkampf 2009 sicherlich werbewirksame Wunsch, Kinderpornographie per Knopfdruck abzuschalten, sorgt nur dafÃ¼r, dass unbescholtene BÃ¼rger schlussendlich in das Fahnungsraster des Bundeskriminalamtes gelangen, wÃ¤hrend die tatsÃ¤chlich Kriminellen mit wenigen und effektiven Handgriffen <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Ursula_von_der_Leyen (320 hits)" href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://de.wikipedia.org/wiki/Ursula_von_der_Leyen" target="_blank">Frau von der Leyen</a>s lÃ¤cherliche Sperren umgehen und unkontrolliert ihrem Werk nachgehen.</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/evXQwqIBd04&amp;rel=0&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/evXQwqIBd04&amp;rel=0&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></object></p>
<p><a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Ursula_von_der_Leyen (320 hits)" href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://de.wikipedia.org/wiki/Ursula_von_der_Leyen" target="_blank">Frau von der Leyen</a>, Sie mÃ¶gen es vielleicht verstehen, sich durch politische Diskussionen in die Medien zu katapultieren, derart dilletantisches Vorgehen hat allerdings durchaus schon ganz andere politische Karrieren beendet.</p>
<p>Gute Nacht.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Voll daneben: Ursula von der Leyen im Telefoninterview</title>
		<link>http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/2009/05/voll-daneben-ursula-von-der-leyen-im-telefoninterview/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 May 2009 01:15:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[daily life]]></category>
		<category><![CDATA[personal]]></category>
		<category><![CDATA[politics]]></category>
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		<description><![CDATA[Hallo zusammen,

erst heute bin ichÂ durch http://www [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,</p>
<p>erst heute bin ichÂ durch <a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://www.zensursula.net/" title="(317 hits)">http://www.zensursula.net/</a> auf das nachfolgende kurze Telefoninterview mit Ursula von der Leyen zum Thema DNS-Sperren gegen Kinderpornographie gestossen. Was ich da gehÃ¶rt habe, schlÃ¤gt dem Fass den Boden aus!</p>
<p>Frau von der Leyen gibt an, dass rund <strong>80% der Internetnutzer</strong> die <em>&#8220;<strong>ganz normalen User</strong> des Internets&#8221;</em> sind, wÃ¤hrend die restlichen <strong>20% die versierten Benutzer </strong>sind, die Sperren im Internet umgehen kÃ¶nnten, die zum TeilÂ <em>&#8220;schwer <strong>pÃ¤dokriminelle</strong>&#8220;</em> sind, die sich <em>&#8220;in ganz anderen Foren&#8221;</em> bewegen und <em>&#8220;natÃ¼rlich auch geschult im Laufe der Jahre in diesem <strong>widerwÃ¤rtigen GeschÃ¤ft</strong>&#8220;</em> sind.</p>
<p><a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://stuff.hossie.de/mp3/internetprofis.mp3" title="(161 hits)">Ein Klick hier spielt das Interview (38 Sekunden) ab</a></p>
<p>Frau von der Leyen, das war ja wohl mal ziemlich daneben. Ich bezeichne mich selbst als sehr versierten Internetnutzer, falle also in Ihre 20%-Gruppe und fÃ¼hle mich ziemlich Ã¼ber einen Kamm mit StraftÃ¤tern und KinderschÃ¤ndern geschoren.</p>
<p>Ich denke und hoffe, die 20% der versierten Internetnutzer werden so viel wie mÃ¶glich der restlichen 80% darÃ¼ber aufklÃ¤ren, wie Ihre DNS-Manipulation und damit Ihre Zensur im Internet umgangen werden kann. Ihr Ansatz, Frau von der Leyen, ist grundfalsch. Warum packen Sie das Problem nicht da an, wo es nÃ¶tig wÃ¤re: beim wirklichen Ãœbel?</p>
<p>Guten Abend.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Umfrage zur Internetzensur gegen Kinderpornographie</title>
		<link>http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/2009/05/umfrage-zur-internetzensur-gegen-kinderpornographie/</link>
		<comments>http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/2009/05/umfrage-zur-internetzensur-gegen-kinderpornographie/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 22:59:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[daily life]]></category>
		<category><![CDATA[personal]]></category>
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		<category><![CDATA[wikipedia]]></category>
		<category><![CDATA[zensur]]></category>
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		<description><![CDATA[Hallo zusammen!

Ich halte mein Blog normalerweise we [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen!</p>
<p>Ich halte mein Blog normalerweise weitestgehend Englisch, jedoch mÃ¶chte ich heute einen rein deutschen Artikel verÃ¶ffentlichen, denn er richtet sich in erster Linie an das deutsche Publikum.</p>
<p>Seit Wochen ist das Thema &#8220;Internetzensur gegen Kinderpornographie&#8221; in vieler Leute Munde. Das Thema geistert durch zahlreiche Blogs, hat bereits mehrfach seinen Weg in den Heise-Newsticker geschafft und wurde auch vom <a title="http://www.ccc.de/censorship/archive?language=de (200 hits)" href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://www.ccc.de/censorship/archive?language=de" target="_blank">Chaos Computer Club</a> aufgegriffen. <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Ursula_von_der_Leyen (320 hits)" href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://de.wikipedia.org/wiki/Ursula_von_der_Leyen" target="_blank">Frau von der Leyen</a> hat es sich sogar nicht nehmen lassen, zu VorwÃ¼rfen in Online-Blogs <a title="http://www.spreeblick.com/2009/05/14/post-von-frau-von-der-leyen/ (349 hits)" href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://www.spreeblick.com/2009/05/14/post-von-frau-von-der-leyen/" target="_blank">persÃ¶nlich Stellung</a> zu nehmen.</p>
<p>Heutiger <a title="http://www.heise.de/newsticker/Umfrage-92-Prozent-fuer-Internetsperren-gegen-Kinderpornographie--/meldung/138074 (206 hits)" href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://www.heise.de/newsticker/Umfrage-92-Prozent-fuer-Internetsperren-gegen-Kinderpornographie--/meldung/138074" target="_blank">Heise-Online-Artikel</a>, welcher wertfrei behauptet, 92 Prozent der deutschen BÃ¼rger seien fÃ¼r die Internetsperren gegen Kinderpornographie, bringt mich dazu, das Thema nochmals persÃ¶nlich und diesmal in Form einer Umfrage aufzugreifen.</p>
<p>Ich beginne mit folgender, recht einfach klingender Frage:
<div>
	<div class='democracy'>
		<strong class="poll-question"><U>Aussage: Kinderpornographie sollte durch Sperrung von Internetseiten verhindert werden!</U></strong>
		<div class='dem-results'>
		<form action='http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/wp-content/plugins/democracy/democracy.php' onsubmit='return dem_Vote(this)'>
		<ul>
			<li>
					<input type='radio' id='dem-choice-71' value='71' name='dem_poll_31' />
					<label for='dem-choice-71'>Ich stimme weitestgehend zu.</label>
			</li>
			<li>
					<input type='radio' id='dem-choice-61' value='61' name='dem_poll_31' />
					<label for='dem-choice-61'>Ich stimme voll und ganz zu.</label>
			</li>
			<li>
					<input type='radio' id='dem-choice-81' value='81' name='dem_poll_31' />
					<label for='dem-choice-81'>Ich stimme eher nicht zu.</label>
			</li>
			<li>
					<input type='radio' id='dem-choice-91' value='91' name='dem_poll_31' />
					<label for='dem-choice-91'>Ich stimme keinesfalls zu.</label>
			</li>
		</ul>
			<input type='hidden' name='dem_poll_id' value='31' />
			<input type='hidden' name='dem_action' value='vote' />
			<input type='submit' class='dem-vote-button' value='Vote' />
			<a >View Results</a>
		</form>
		</div>
	</div></div>
<p>Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland legt fest, dass in Deutschland Presse- und Meinungsfreiheit herrscht und dass insbesondere keine Zensur stattfindet. Das ist auch gut so! In z. B. kommunistisch orientierten Staaten wie China oder auch russischen Nationen werden Informationen hÃ¤ufig unterdrÃ¼ckt, um das eigene Land besonders von westlichen EinflÃ¼ssen frei zu halten. Erinnern wir uns an die Tibet-Problematik wÃ¤hrend der vergangenen Olympischen Spiele auf dem asiatischen Kontinent. Daher folgende Frage:</p>
<div>
	<div class='democracy'>
		<strong class="poll-question"><U>Aussage: Presse- und Meinungsfreiheit in Deutschland ist mir wichtig!</U></strong>
		<div class='dem-results'>
		<form action='http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/wp-content/plugins/democracy/democracy.php' onsubmit='return dem_Vote(this)'>
		<ul>
			<li>
					<input type='radio' id='dem-choice-101' value='101' name='dem_poll_41' />
					<label for='dem-choice-101'>Ich stimme voll und ganz zu.</label>
			</li>
			<li>
					<input type='radio' id='dem-choice-111' value='111' name='dem_poll_41' />
					<label for='dem-choice-111'>Ich stimme weitestgehend zu.</label>
			</li>
			<li>
					<input type='radio' id='dem-choice-121' value='121' name='dem_poll_41' />
					<label for='dem-choice-121'>Ich stimme eher weniger zu.</label>
			</li>
			<li>
					<input type='radio' id='dem-choice-131' value='131' name='dem_poll_41' />
					<label for='dem-choice-131'>Ich stimme keinesfalls zu.</label>
			</li>
		</ul>
			<input type='hidden' name='dem_poll_id' value='41' />
			<input type='hidden' name='dem_action' value='vote' />
			<input type='submit' class='dem-vote-button' value='Vote' />
			<a >View Results</a>
		</form>
		</div>
	</div></div>
<p>Ich persÃ¶nlich halte eine wert- und zensurfreie Presse fÃ¼r ausgesprochen wichtig. Ebenso wichtig erscheint mir, unsere Gesellschaft vor KriminalitÃ¤t (und insb. auch vor Kinderpornographie und damit dem Missbrauch von Kindern) zu schÃ¼tzen. Ich denke, in diesem Punkt sind wir uns alle einig. Aber ist die Sperrung von fragwÃ¼rdigen Internetseiten der richtige Weg?</p>
<p>Schauen wir uns mal kurz an, was unsere Regierung (bzw. das Ministerium von <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Ursula_von_der_Leyen (320 hits)" href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://de.wikipedia.org/wiki/Ursula_von_der_Leyen" target="_blank">Frau von der Leyen</a>) zum Thema &#8220;wie kommt eine Internetseite auf die schwarze Liste?&#8221; hat verlauten lassen: nicht viel. Eigentlich ist so gut wie gar nichts darÃ¼ber bekannt. Es wurden weder Einzelheiten bzgl. der ÃœberprÃ¼fung von den Sperrlisten noch Ã¼ber deren Beurteilung bekanntgegeben. Unterliegt die Entscheidung ggf. der WillkÃ¼r von Einzelpersonen ohne RÃ¼cksprache mit Webseitenbetreibern? Eine der wohl besten Kurzzusammenfassung findet sich bei <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Sperrung_von_Internetseiten_in_Deutschland#Gesetzentwurf (220 hits)" href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://de.wikipedia.org/wiki/Sperrung_von_Internetseiten_in_Deutschland#Gesetzentwurf" target="_blank">Wikipedia</a>. Darunter z. B.:</p>
<p>Der Gesetzentwurf beinhaltet zudem einen Eingriff in vier <a title="Grundrechte (214 hits)" href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://de.wikipedia.org/wiki/Grundrechte" target="_blank">Grundrechte</a>:</p>
<ol>
<li><a title="Fernmeldegeheimnis (213 hits)" href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://de.wikipedia.org/wiki/Fernmeldegeheimnis" target="_blank">Fernmeldegeheimnis</a></li>
<li><a title="Recht auf informationelle Selbstbestimmung (192 hits)" href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://de.wikipedia.org/wiki/Recht_auf_informationelle_Selbstbestimmung" target="_blank">Recht auf informationelle Selbstbestimmung</a></li>
<li><a title="Informationsfreiheit (193 hits)" href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://de.wikipedia.org/wiki/Informationsfreiheit" target="_blank">Informationsfreiheit</a></li>
<li><a title="Berufsfreiheit (197 hits)" href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://de.wikipedia.org/wiki/Berufsfreiheit" target="_blank">Berufsfreiheit</a> (des Providers)</li>
</ol>
<p>Die Internetanbieter sollen laut dem Gesetz verpflichtet werden, die vom Bundeskriminalamt erstellten Sperrlisten geheim zu halten. Entsprechend einer nachtrÃ¤glichen Ã„nderung des Gesetzentwurfs unter Justizministerin <a title="Brigitte Zypries (208 hits)" href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://de.wikipedia.org/wiki/Brigitte_Zypries" target="_blank">Brigitte Zypries</a> sollen Zugriffsversuche auf diese Seiten auch zeitgleichÂ protokolliert und zu Strafverfolgungszwecken genutzt werden kÃ¶nnen.</p>
<p>Stellen wir uns vor, wir betreiben eine Webseite mit einem Forum, einem Blog, einem GÃ¤stebuch oder einem Ã¤hnlichen interaktiven Dienst. Trotz sorgfÃ¤ltiger Spam-Schutz-Massnahmen kÃ¶nnen wir nicht unterbinden, dass dort jemand (ggf. versteckte oder verschlÃ¼sselte) Informationen hinterlÃ¤sst, die im schlimmsten Fall sogar einen Link zu einer Website mit kinderpornographischem Inhalt enthalten kÃ¶nnen.</p>
<p>Sind wir davor geschÃ¼tzt, dass BundesbehÃ¶rden unsere eventuell gewinnbringende Webseite sperren und sogar ein Strafverfahren gegen uns einleiten? DarÃ¼ber ist bislang nichts bekannt. In anderen LÃ¤ndern, die auch bereits mit Ã¤hnlichen Mechanismen herumexperimentiert haben, sind bereits mehrfach &#8220;normale&#8221; Internetseiten gesperrt worden.</p>
<div>
	<div class='democracy'>
		<strong class="poll-question"><U>Aussage: mich als Webseitenbetreiber wÃ¼rde es nicht stÃ¶ren, wenn mein Internetangebot fÃ¤lschlicherweise gesperrt wÃ¼rde.</U></strong>
		<div class='dem-results'>
		<form action='http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/wp-content/plugins/democracy/democracy.php' onsubmit='return dem_Vote(this)'>
		<ul>
			<li>
					<input type='radio' id='dem-choice-181' value='181' name='dem_poll_61' />
					<label for='dem-choice-181'>Nein, wÃ¼rde mich ganz bestimmt nicht stÃ¶ren.</label>
			</li>
			<li>
					<input type='radio' id='dem-choice-191' value='191' name='dem_poll_61' />
					<label for='dem-choice-191'>Ich kÃ¶nnte damit leben.</label>
			</li>
			<li>
					<input type='radio' id='dem-choice-201' value='201' name='dem_poll_61' />
					<label for='dem-choice-201'>Es wÃ¼rde mich schon ein wenig stÃ¶ren.</label>
			</li>
			<li>
					<input type='radio' id='dem-choice-211' value='211' name='dem_poll_61' />
					<label for='dem-choice-211'>Es wÃ¼rde mich fÃ¼rchterlich aufregen.</label>
			</li>
			<li>
					<input type='radio' id='dem-choice-221' value='221' name='dem_poll_61' />
					<label for='dem-choice-221'>Ich wÃ¼rde die Bundesregierung verklagen.</label>
			</li>
		</ul>
			<input type='hidden' name='dem_poll_id' value='61' />
			<input type='hidden' name='dem_action' value='vote' />
			<input type='submit' class='dem-vote-button' value='Vote' />
			<a >View Results</a>
		</form>
		</div>
	</div></div>
<p>Wie schaut es mit uns als Internetnutzer aus? Bin ich eigentlich jederzeit und 100%ig davor sicher, auf einer Website mit &#8220;schlimmem&#8221; Inhalt zu landen? In Zeiten von <a title="unfake.it (709 hits)" href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://unfake.it/" target="_blank">URL-VerkÃ¼rzungsdiensten</a>, von versteckten Popups und von im Hintergrund geladenen Inhalten kÃ¶nnen wir oft gar nicht mehr sicherstellen, woher die Informationen kommen, die unser Browser darstellt. GefÃ¤llt uns der Inhalt nicht, so klicken wir ihn in der Regel weg. Aber was, wenn es dann bereits zu spÃ¤t ist? Wenn uns jemand einen Link geschickt hat, dessen Zieladresse sich auf den berÃ¼chtigten Sperrlisten befindet?</p>
<p>Inzwischen ist entgegen ersten Aussagen doch bekannt geworden, dass Zugriffe auf gesperrte Webseiten <a title="http://www.heise.de/newsticker/Kinderporno-Sperren-Regierung-erwaegt-Echtzeitueberwachung-der-Stoppschild-Zugriffe--/meldung/136769 (122 hits)" href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://www.heise.de/newsticker/Kinderporno-Sperren-Regierung-erwaegt-Echtzeitueberwachung-der-Stoppschild-Zugriffe--/meldung/136769" target="_blank">zentral gespeichert, ausgewertet und strafrechtlich verfolgt</a> werden. Heute geklickt, morgen steht die Polizei mehr oder weniger freundlich vor unserer TÃ¼r, durchsucht unsere harmlose Wohnung und beschlagnahmt kurzerhand &#8211; abgesichert durch <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Ursula_von_der_Leyen (320 hits)" href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://de.wikipedia.org/wiki/Ursula_von_der_Leyen" target="_blank">Frau von der Leyens</a> Gesetzentwurf &#8211; unsere Computertechnik. Wie finden wir das?</p>
<div>
	<div class='democracy'>
		<strong class="poll-question"><U>Aussage: ich als Internetnutzer bin bisher niemals (auch nicht versehentlich) auf moralisch fragwÃ¼rdigen Webseiten gelandet und werde es auch niemals.</U></strong>
		<div class='dem-results'>
		<form action='http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/wp-content/plugins/democracy/democracy.php' onsubmit='return dem_Vote(this)'>
		<ul>
			<li>
					<input type='radio' id='dem-choice-141' value='141' name='dem_poll_51' />
					<label for='dem-choice-141'>Ist mir nie passiert und wird es auch niemals.</label>
			</li>
			<li>
					<input type='radio' id='dem-choice-151' value='151' name='dem_poll_51' />
					<label for='dem-choice-151'>Es kÃ¶nnte sein, dass mir das schonmal passiert ist.</label>
			</li>
			<li>
					<input type='radio' id='dem-choice-161' value='161' name='dem_poll_51' />
					<label for='dem-choice-161'>Das ist mir schonmal passiert.</label>
			</li>
			<li>
					<input type='radio' id='dem-choice-171' value='171' name='dem_poll_51' />
					<label for='dem-choice-171'>Das passiert mir hÃ¤ufiger.</label>
			</li>
		</ul>
			<input type='hidden' name='dem_poll_id' value='51' />
			<input type='hidden' name='dem_action' value='vote' />
			<input type='submit' class='dem-vote-button' value='Vote' />
			<a >View Results</a>
		</form>
		</div>
	</div></div>
<p>Und es gibt noch zahlreiche weitere MissverstÃ¤ndnisse und LÃ¼cken in dem Gesetzentwurf zur Sperrung von Internetseiten gegen Kinderpornographie. Technisch funktioniert das Ganze so, dass die Aufrufe der fraglichen Webseiten auf Provider-Ebene durch die Beantwortung von DNS-Anfragen (Anm.: DNS ist quasi das &#8220;Telefonbuch&#8221; fÃ¼r das Internet, (fast) jeder Webseitenaufruf sucht einmal in diesem Internet-Telefonbuch) umgeleitet werden sollen.</p>
<p>Dies stellt eindeutig eine Zensur dar, denn ohne unser Wissen werden uns nicht die Informationen prÃ¤sentiert, die wir angefordert haben. Und darÃ¼ber hinaus ist diese technische Massnahme eher lachhaft denn wirkungsvoll, da die Sperren fÃ¼r technisch versierte Nutzer mit Leichtigkeit umgangen werden kÃ¶nnen und selbst technisch weniger erfahrene Nutzer diese Sperren dank etlicher <a title="http://www.ccc.de/censorship/dns-howto (194 hits)" href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://www.ccc.de/censorship/dns-howto" target="_blank">Anleitungen</a> ebenfalls aushebeln kÃ¶nnen.</p>
<div>
	<div class='democracy'>
		<strong class="poll-question"><U>Aussage: ich behaupte, lÃ¼ckenlos verstanden zu haben, was die Internetsperren im vollen Umfang bedeuten wÃ¼rden.</U></strong>
		<div class='dem-results'>
		<form action='http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/wp-content/plugins/democracy/democracy.php' onsubmit='return dem_Vote(this)'>
		<ul>
			<li>
					<input type='radio' id='dem-choice-231' value='231' name='dem_poll_71' />
					<label for='dem-choice-231'>Das ist mir voll und ganz klar.</label>
			</li>
			<li>
					<input type='radio' id='dem-choice-241' value='241' name='dem_poll_71' />
					<label for='dem-choice-241'>Ich habe es weitestgehend verstanden.</label>
			</li>
			<li>
					<input type='radio' id='dem-choice-251' value='251' name='dem_poll_71' />
					<label for='dem-choice-251'>Ein wenig unsicher Ã¼ber die Folgen bin ich mir schon.</label>
			</li>
			<li>
					<input type='radio' id='dem-choice-261' value='261' name='dem_poll_71' />
					<label for='dem-choice-261'>Ich hab's Ã¼berhaupt nicht kapiert.</label>
			</li>
		</ul>
			<input type='hidden' name='dem_poll_id' value='71' />
			<input type='hidden' name='dem_action' value='vote' />
			<input type='submit' class='dem-vote-button' value='Vote' />
			<a >View Results</a>
		</form>
		</div>
	</div></div>
<p>An dieser Stelle komme ich noch einmal auf die Eingangsfrage zurÃ¼ck und bin gespannt, ob meine Darlegungen dem einen oder anderen Besucher die Augen geÃ¶ffnet haben und er die Frage nach dem Sinn von Internetsperren bzw. nach deren Wirkung nun anders beantwortet:</p>
<div>
	<div class='democracy'>
		<strong class="poll-question"><U>Und nun noch einmal: Kinderpornographie sollte durch Sperrung von Internetseiten verhindert werden!</U></strong>
		<div class='dem-results'>
		<form action='http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/wp-content/plugins/democracy/democracy.php' onsubmit='return dem_Vote(this)'>
		<ul>
			<li>
					<input type='radio' id='dem-choice-271' value='271' name='dem_poll_81' />
					<label for='dem-choice-271'>Ich stimme voll und ganz zu.</label>
			</li>
			<li>
					<input type='radio' id='dem-choice-281' value='281' name='dem_poll_81' />
					<label for='dem-choice-281'>Ich stimme weitestgehend zu.</label>
			</li>
			<li>
					<input type='radio' id='dem-choice-291' value='291' name='dem_poll_81' />
					<label for='dem-choice-291'>Ich stimme eher weniger zu.</label>
			</li>
			<li>
					<input type='radio' id='dem-choice-301' value='301' name='dem_poll_81' />
					<label for='dem-choice-301'>Ich stimme keinesfalls zu.</label>
			</li>
		</ul>
			<input type='hidden' name='dem_poll_id' value='81' />
			<input type='hidden' name='dem_action' value='vote' />
			<input type='submit' class='dem-vote-button' value='Vote' />
			<a >View Results</a>
		</form>
		</div>
	</div></div>
<p>Vielen Dank fÃ¼r die Teilnahme!</p>
<p>Meine abschliessende und persÃ¶nliche Meinung: Kinderpornographie ist ebenso verabscheuungswÃ¼rdig wie jede andere Art von Kindesmissbrauch. Die Sperrung von Webseiten nach dem Vorhaben von Frau von der Leyen lÃ¶st das Problem allerdings keinesfalls. Es handelt sich lediglich um ein sehr pressetaugliches Wahlkampfthema.</p>
<p>Guten Abend!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/2009/05/umfrage-zur-internetzensur-gegen-kinderpornographie/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Internet censorship in Germany</title>
		<link>http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/2009/04/internet-censorship-in-germany/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 23:07:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[personal]]></category>
		<category><![CDATA[politics]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[recht]]></category>
		<category><![CDATA[zensur]]></category>
		<category><![CDATA[zensursula]]></category>

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		<description><![CDATA[
	Hi there!

For several weeks now, there's an incre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>Hi there!</li>
</ul>
<p><a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/wp-content/uploads/2009/04/stopp-page.png" title="(108 hits)"><img class="alignleft size-full wp-image-2281" title="stopp-page" src="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/wp-content/uploads/2009/04/stopp-page.png" alt="stopp-page" width="150" height="174" /></a>For several weeks now, there&#8217;s an incredible story going all over German web pages and blogs. I&#8217;ve read a lot about this and I gotta state my 2 cent today.</p>
<p>In Germany, we have the &#8220;Basic Constitutional Law&#8221; (&#8220;Grundgesetz&#8221;) which says (translated on my own): <em>&#8220;Everyone has the right to express and publish his opinion in the word of mouth, in writing andÂ in any illustrating way and toÂ teach himself in an unresisted way from every generally accessible source. The freedom of press and the freedom of reporting by radio andÂ television are guaranteed. <strong>A censorshipÂ does not take place.</strong>&#8220;</em></p>
<p>(Original, German text goes like this: <em>&#8220;Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu Ã¤uÃŸern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugÃ¤nglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewÃ¤hrleistet. <strong>Eine Zensur findet nicht statt.</strong>&#8220;</em>)</p>
<p>The most important part is: <code>A censorship does not take place!</code></p>
<p>Most recently, this is a lie! Why?</p>
<p>Mrs. Ursula von der Leyen (<em>Federal Minister for Family Affairs, Senior Citizens, Women and Youth</em>) fought a long and (in my opinion) unrespectful fight to fulfill someones dream: control and censor internet usage in Germany. The main reason was and is toÂ prevent child pornography, which is a great and heroic goal. But the technical ways, this is supposed to be done, it quite ridiculous.</p>
<ul>
<li>A list of website, which are likely to host child pornography, is provided by German authorities.</li>
<li>German internet providers must filter internet traffic (most likely: DNS requests)</li>
<li>Requests for an address on the list will be redirected to a &#8220;stop page&#8221;</li>
<li>German authorities will be informed about this request (including client IP address) automatically</li>
<li>Things may happen</li>
</ul>
<p>You may now think: &#8220;okay, no more child pronography &#8211; what&#8217;s the problem?&#8221;.</p>
<p>The main problems (in my opinion) are:</p>
<ol>
<li>Since the list does contain confidential information, it cannot be published and so cannot be controlled</li>
<li>There surely will be ways to avoid the usage of filtering DNS server</li>
<li>If you tried to display a web page, whichs address is on the list, German authorities will be informed and it&#8217;s not unlikely, they will knock at your door hours later</li>
</ol>
<p>Imagine you click a link like <a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://sho.rt/URL" title="(171 hits)">http://sho.rt/URL</a> which takes you to an address being on the list. Well, there might be a knock at your door the next morning &#8211; good luck!</p>
<p>Interesting links concerning this topic:</p>
<ul>
<li><a title="Heise.de article (German) (200 hits)" href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://www.heise.de/ct/Die-Argumente-fuer-Kinderporno-Sperren-laufen-ins-Leere--/artikel/135867" target="_blank">Heise.de article (German)</a></li>
<li><a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://www.stopp-seite.de/" target="_blank" title="(206 hits)">Stopp-Page (German)</a></li>
<li><a href="http://www.thomasgericke.de/v4/interactive/blog/go.php?http://www.zensursula.net/" target="_blank" title="(317 hits)">zensursula.net (German)</a></li>
</ul>
<p>Since Germany states in its constitution that there won&#8217;t be a censorship in any way, this development is totally shocking. Mrs. von der Leyen, if you wanna stop child pornography, this is totally okay. But you doing it the wrong way.</p>
<p>At least (open question): are you sure, there is a way?</p>
<p>T.</p>
]]></content:encoded>
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