/EDIT: All das hier Beschriebene funktioniert (derzeit) nur auf Facebook-Benutzer-Profilen und nicht auf Facebook-Pages für Unternehmen, Gruppen, Vereinen und so weiter. Das ist z. B. auch hier (in den Kommentaren) beschrieben. Der entsprechende Artikel in der Facebook-FAQ beschreibt auch wirklich, dass die Bilder auf Pages zufällig sortiert werden. EDIT/
Seit einigen Tagen flattern etliche Meldungen durch die Facebook-Statusmeldungen, dass Leute einen tollen Profilbanner erstellt haben, welcher oben in ihrem Profil angezeigt werden. Was steckt dahinter? Ganz einfach: seit Facebook (mal wieder) das Layout von Profilen geändert hat, werden ganz oben in den Profilen fünf Bilder nebeneinander dargestellt. Die Bilder sind rahmenlos und nur durch wenige (eines?) Pixel getrennt. Diese Anordnung eignet sich gut, um fünf Bilder nebeneinander zu stellen, die zusammen ein grosses weitwinkliges Bild ergeben. Feine Sache.

Angeboten wird dieser “Dienst” von der Facebook-Anwendung Profilbanner-Deutsch. Für den Hausgebrauch ziemlich gut, mir gefällt es allerdings aus folgenden Gründen nicht:
1. Die Anwendung greift auf alle Facebook-Informationen (Name, Geschlecht, Freunde, etc.) sowie auch die geteilten Beiträge und Daten zu. Alles kann ausgelesen werden, die weitere Verwendung dieser Daten mag sicher sein, aber ich kann es nicht (mehr) kontrollieren.
2. Die Anwendung benötigt die Berechtigung, Informationen auf dem eigenen Profil zu veröffentlichen. Die Eigenwerbung ist hierbei nur eine Sache. Ich weiss nicht, was möglicherweise sonst noch gepostet werden könnte, auch wenn ich der Applikation prinzipell einen guten Willen unterstelle.
3. Die Anwendung bekommt das Recht, Fotos in das Profil hochzuladen, neue Alben zu erstellen und sogar Leute auf diesen Fotos zu verlinken (zu taggen). Und das ist für mich der kritischste Punkt. Ich möchte einfach nicht, dass eine Anwendung dies tun darf.
Um all das selbst zu tun, bedarf es einfach nur eines Fotos, ein wenig geschickter Handarbeit und der korrekten Reihenfolge. /EDIT: Übrigens hat Heiko auf seiner Seite hisky.de bereits gestern einen zu meinem Artikel recht ähnlichen Beitrag veröffentlicht… EDIT/
Und so geht’s:
1. Man nehme ein Foto, welches auf einer hinreichenden Breite und kleinen Höhe das darstellt, was auf dem Profilbanner zu sehen sein soll.
2. Öffne ein Programm zur Bildbearbeitung deiner Wahl und schnippsel das Bild auf die passende Grösse. Der gewünschte Bildausschnitt sollte exakt die Masse 495 Pixel in der Breite und 67 Pixel in der Höhe haben.
3. Zerschneide dieses Bild nun in 5 gleich grosse Teile mit jeweils 99 Pixel Breite, die Höhe von 67 Pixel bleibt dabei unverändert.
4. Lade diese fünf Bilder gesammelt bei Facebook hoch, ich empfehle hierbei, sie in ein neues Album mit einem aussagekräftigen Namen zu laden.
5. Du kannst diese neuen Bilder “veröffentlichen”, m. W. kann dieser Schritt allerdings auch übersprungen werden.
6. Der eigentliche Trick besteht nun darin, dich selbst auf Bildern in der richtigen Reihenfolge zu verlinken (zu taggen).
1. Fange hierbei mit dem Bildausschnitt an, welcher in dem Profilbanner ganz rechts erscheinen soll.
2. Klicke dazu dieses Bild an.
3. Klicke dann auf “Jemanden auf diesem Foto markieren“.
4. Klicke dann in das Foto hinein.
5. Wähle die zu markierende Person (dich selbst!) aus.
6. Wechsle dann zu dem Bild, welches als nächstes links daneben im Profilbanner erscheinen soll und wiederhole die Schritte zum Markieren/Verlinken/Taggen.
7. Wiederhole diese Schritte für alle fünf Fotos – von rechts nach links.
7. Klicke dann auf “Fertig markiert“.
8. Öffne dein Profil und erfreue dich über dein Profilbanner.
Falls die Reihenfolge der Bilder im Profilbanner nicht stimmen sollte, so hast du höchstwahrscheinlich die Reihenfolge der Markierung/Verlinkung nicht richtig (von rechts nach links!) eingehalten. In seltenen Fällen kann Facebook dabei auch durcheinander gekommen sein, das ist mir allerdings noch nicht passiert.
/EDIT: Im Übrigen funktioniert das ganze (derzeit) nur auf Facebook-Benutzer-Profilen und nicht auf Facebook-Pages für Unternehmen, Gruppen, Vereinen und so weiter. Das ist z. B. auch hier (in den Kommentaren) beschrieben. Der entsprechende Artikel in der Facebook-FAQ beschreibt auch wirklich, dass die Bilder auf Pages zufällig sortiert werden. EDIT/
Viel Spass!


Man sieht es mir zwar nicht an, doch ich esse für mein Leben gerne Burger. Vorzugsweise gute Burger. Es grenzt schon fast an Kunst, ein gut zubereitetes Stück Fleisch mit den richtigen Zutaten zwischen zwei Brötchenhälften zu legen, zu verkaufen und dafür noch Komplimente zu bekommen. Inzwischen ist meine erste Wahl für wirklich richtig gute Burger der Highlander Scottish Pub im Nürnberger Süden, in Katzwang. Mehr oder weniger durch Zufall bzw. durch einen guten, alten Schulfreund bin ich auf diese Location gestossen.
Live Music, Whisky Tasting, Scottish Dining, Billard, Dart, Poker & more
Ich kann zwar nicht beurteilen, ob gute Burger typisch für “Scottish Dining” sind, aber verschiedenen Variationen und stets frisch zubereitetes Fleisch sorgen dafür, dass die Gäste auch aus dem weiteren Umkreis anreisen und dabei sogar andere vermeintlich gute Burger-Restaurants rechts und links liegen lassen.
Auf das wechselnde Programm möchte ich nicht näher eingehen, allerdings sorgen Einrichtung, Musik und Ale, Stout oder Cider sowie Whisky für typisch Schottische Atmosphäre.
Für die neue (und die folgende) Generation des iPhones gibt es wieder einmal viele Gerüchte hinsichtlich der Features. Einige mögen zutreffen, einige mögen falsch sein. Einige mögen sinnfrei sein, einige mögen nützlich sein. Ich möchte mich nicht darüber äussern, sondern zwei in meinen Augen sehr sinnvolle und technisch mögliche Neuerungen erwähnen.
RFID-Chip für Online-Payment
Es gibt bereits mehrere Anzeichen dafür, dass eine der folgenden iPhone-Generationen über einen RFID-Chip verfügen wird (auf Deutsch), welcher über berührungslose Sender/Empfänger vielfältige Möglichkeiten eröffnen würde. So könnte bargeldloses Bezahlen z. B. in Parkhäusern, an Kino-Kassen und zu schier unendlich vielen anderen Zwecken Wirklichkeit werden. Das iPhone wird an ein Lesegerät gehalten, welches den Betrag übermittelt, der Benutzer bestätigt die Zahlung mit Eingabe seines iTunes-Store-Passwortes und die Zahlung wird von Apple unmittelbar abgewiesen und über das iTunes-Konto abgewickelt. Durch den interaktiven Eingriff wäre die Sicherheit gewährleistet.
Lokale Apps
In vielen Fällen könnte es Sinn machen, eine spezielle App nur an einem bestimmten Ort zu verwenden. Diese dann umständlich über den App-Store herunterzuladen und dann auf dem iPhone verwaisen zu lassen, weil man sie sonst nie wieder benötigt, macht dagegen weniger Sinn. Es gibt Gerüchte darüber, dass Apple bereits vor Jahren ein Patent auf so genannte “lokale WLAN Apps“ angemeldet hat, wozu ich spontan allerdings keinen Bericht im Web finde. /EDIT: dank Sebastian nun auch der Link zum entsprechenden von Apple angemeldeten Patent. EDIT/
Das Prinzip könnte vorsehen, dass an bestimmten Orten spezielle Apps über einen Dienst (Push oder Pull) über das lokale WLAN bereitgestellt werden. Die Installation kann beliebig einfach oder kompliziert gestaltet werden. Die App kann nach dem Verlassen des jeweiligen WLAN-Netzes seine Relevanz verlieren und sich automatisch vom iPhone löschen.
Anwendungsszenarien wären z. B. die Online-Speisekarte eines Restaurants inkl. Bestellung bis an den Tisch oder Exponat-Informationen bzw. Media-Beiträge in Museen und Ausstellungen.
Zu dem letztgenannten Beispiel: wer schonmal in einem Museum war und dort einen tragbaren Audio-Guide mit sich herumgetragen hat, um weitere Informationen zu verschiedenen Punkten der Ausstellung zu erhalten, kann sich vorstellen, wie komfortabel es wäre, die Multimedia-Informationen auf seinem iPhone zu hören/zu betrachten. Wer schonmal eine Führung durch eine solche Ausstellung gemacht und dabei ein unbequemes Headset an seinem Kopf baumeln hatte, kann sich vorstellen, wie bequem es wäre, statt dessen die gewohnten Kopfhörer des iPhone zu benutzen.
Dass diese Features kommen werden, ist nicht unwahrscheinlich – zumindest technisch alles möglich und sinnvoll. Ob tatsächlich und wann sie von der Hardware und vom iOS unterstützt werden, bleibt abzuwarten. Ich persönlich wünsche es mir sehr bald.
Ich suche einen Rechtsanwalt für eine wasserdichte Sache: mir wird zur Last gelegt, mit einem Fahrzeug, welches ich nicht kenne und nie in meinem Leben gefahren habe, zu einem Zeitpunkt, an dem ich mich nachweislich weit entfernt vom Ort des Geschehens befand, weniger als 2/10 des Mindestabstands auf einer Bundesautobahn eingehalten zu haben.
Den Anhörungsbogen hatte ich bereits vor Wochen zurückgeschickt und angemerkt, dass ich nicht gefahren sei. Das hat die Behörden nicht sonderlich beeindruckt, heute flatterte der Bussgeldbescheid ins Haus.
Juckt mich wenig, ich war’s ja nicht. Man kam wohl ohnehin nur auf mich, weil ein “zufälliges” Verwandtschaftsverhältnis besteht.
Natürlich könnte ich nun selbst den ganzen Papierkram übernehmen, allerdings habe ich einen arbeitsreichen Vollzeitjob und keine Zeit, mich mit solchen Dingen zu beschäftigen. Schliesslich haben die Behörden ja schon sowohl den ausgefüllten Anhörungsbogen wie auch einen persönlichen Anruf ignoriert.
Die Sache ist wasserdicht: ich kenne das Fahrzeug nicht mal und zum Zeitpunkt der “Tat” befand ich mich nachweislich weit entfernt davon im Büro und hatte dort eine Besprechung mit mindestens zwei Kollegen, die dies auch, ebenso wie E-Mails und Kalendareinträge, bezeugen können.
Welcher Anwalt hat Lust, sich ein paar Kröten zu verdienen und sich ganz nebenbei ein wenig über die Verschwendung von Steuergeldern zu amüsieren? Meldungen von Freunden/Bekannten werden bevorzugt.
Für das vergangene Heimspiel des 1. FC Nürnberg gegen Freiburg hat uns Johannes Bisping in die nagelneue bisping & bisping VIP Lounge eingeladen. Wer einfach nur Vintage-Bilder dieses Erlebnisses betrachten möchte, soll zuerst zufrieden gestellt werden. Bericht danach weiter unten.
Der Einladung von JoBi sind wir gerne gefolgt und können einen Tag später sagen, dass es sich auf jeden Fall gelohnt hat. Die völlig neu gestaltete bisping & bisping Lounge erweckt schon beim Betreten einen sehr freundlichen Eindruck. Moderner Lounge-Stil gepaart mit sportlichem Ambiente laden zu einem kurzweiligen Fussball- und Business-Erlebnis ein.
Richtig, hinter dem vermeintlich sportlichen Event stecken natürlich auch kommerzielle und kaufmännische Gedanken. Unternehmen laden ihre Kunden ein, Selbstständige finden reichlich Networking-Kontakte. Gröhlende Fans sucht man in der VIP-Lounge vergeblich, dennoch kommen die sportlichen Erwartungen nicht zu kurz: auf etlichen Flat-Screens werden Vorberichte, Spiel und Pressekonferenz übertragen und als besonderes Highlight findet im Anschluss an der Spiel ein VIP-Talk mit einem Club-Spieler statt.
Natürlich dreht sich alles rund um den Fussball, so gehören Haupttribünen-Tickets zur Veranstaltung dazu. Zwar kann man darüber streiten, ob man ein Spiel als Fan nicht doch eher in der traditionellen Nordkurve geniessen sollte, aber auch auf der Tribüne wird gefiebert und gelitten. Sogar die vermeintlichen VIPs sind ganz normale Menschen. Selbst Ex-Club-Präsident Michael A. Roth muss sich seinen Weg die Treppen hinauf und hinab durch die Massen erkämpfen.
Auf der anderen Seite: aus der Nordkurve selbst könnte man das beeindruckende Bild der eingeschworenen Fans und deren friedliche Einstimmung auf ein Club-Spiel nicht so gut geniessen.
Weder kulinarische Erwartungen vor oder nach dem Spiel noch der Drang nach Bier, Wein oder Cocktails lassen Wünsche offen. Wer die Lounge mit vollem Magen betritt, hat ebenso etwas falsch gemacht wie derjenige, der hungrig nach Hause geht.
Mein Fazit: das Erlebnis eines Club-Heimspiels in der bisping & bisping Lounge lohnt sich.
Facebook ist ja wirklich ziemlich schlau. Facebook schaut sich deine Fotos ganz genau an, Facebook weiss, wo du sonst noch so herumsurfst. Und jetzt bald ganz neu:
Facebook weiss, wo du steckst und sagt’s sogar noch weiter!
Dahinter steckt das neue Feature Places.

Grundsätzlich mal wieder eine gute Idee und keine pauschal schlechte Sache. Durchaus denkbar, dass man abends in eine Bar geht und seine Freunde wissen lassen möchte, dass man dort ist und sich über Gesellschaft freut.
Facebooks Places richtet sich aber eben nicht nur an jene Leute, die alle anderen wissen lassen möchten, wo sie gerade stecken, sondern auch an all diejenigen, die genau das eben nicht tun wollen. Problem bei der Geschichte: Places schleicht sich heimlich ein und bisher, da in Deutschland noch nicht verfügbar, ist noch nicht 100%ig klar, mit welchem Funktionsumfang und in welchen Fällen. Zwar ist das Places FAQ schon recht aufschlussreich, aber da eben noch nicht verfügbar, kommen die Sicherheitsgedanken dem Trockenschwimmen recht ähnlich.
Fakten sind allerdings:
Mit Places kannst du an einem beliebigen Ort “einchecken” und der Welt mitteilen, dass du dich dort befindest. Anhand deiner Geo-Position erkennt Facebook, wo du bist und bietet dir Locations an, die deinen Ort genau beschreiben. Oft ist das eine Kneipe, ein Restaurant, eine Tankstelle oder was-auch-immer.
Mit Places erfährst du, wo deine Freunde sind. Ob du es wissen willst oder nicht – völlig egal.
Mit Places können deine Freunde es der Welt mitteilen, dass du auch gerade da bist. Und genau das ist wohl der derzeit kritischste Punkt an der Geschichte. Okay, du gehst in eine Kneipe und bist dort in einer gewissen Art und Weise öffentlich. Aber möchtest du wirklich, dass dein drittbester Kumpel durch Places auf Facebook öffentlich macht, dass du auch da bist und dass es dadurch auch deine Ex-Ex-Ex-Freundin noch erfährt?
Denkbar auch, dass Facebook über die iPhone-Applikation auch in anderen Fällen deinen Standort ermittelt und veröffentlicht. Zumindest habe ich in den letzten Tagen verdächtig oft beobachten können, dass der GPS-Empfang anging, während ich die iPhone-App benutzt habe. Besonders oft geschah dies beim Kommentieren anderer Beiträge.
Wie dem auch sei. Auch wenn Places in Deutschland noch nicht gestartet ist, kann man bereits jetzt einige Sicherheitseinstellungen vornehmen. Wähle auf der Facebook-Seite:
- Konto
- Privatsphäre-Einstellungen
- Benutzerdefinierte Einstellungen
- Dinge, die ich teile
und setze folgende Einstellungen:

Weiterhin unter “Dinge, die andere Personen teilen” noch folgendes einstellen:
![]()
Damit stellst du sicher, dass niemand ausser dir siehst, wenn du (versehentlich?) an einem bestimmten Ort eingecheckt hast. Weiterhin wirst du für die teilnehmenden Locations nicht als eingecheckt gelistet. Und: deine Freunde können dich nicht ohne dein Einverständnis in irgendwelche Locations einchecken.
Derzeit gibt es, besonders auf Facebook selbst, zahlreiche Meldungen von Benutzern, die ihren Freunden mitteilen wollen, dass sie die Places-Einstellungen wie folgt vornehmen sollen:
WICHTIG!!!Facebook hat gestern “ORTE” installiert. Jeder kann nun sehen, wann undwo Du eingeloggt bist, sogar die genaue Adresse undKarteninformationen. ZUM AUSSCHALTEN auf “KONTO” | “KONTOEINST.”|”BENACHRICHTIGUNGEN” klicken, nach unten scrollen und unter “ORTE” ……beide Häkchen entfernen. …… Dann “ÄNDERUNGEN SPEICHERN” und ……diese Botschaft in Euer Profil posten!!!

Das ist nicht nur nicht korrekt, das ist schlichtweg total falsch. Wenn ihr in den Kontoeinstellungen für die Benachrichtigungen die beiden folgenden Optionen ausschaltet, dann passiert genau das, was ihr garantiert nicht wollt: ihr werdet überhaupt nicht mehr darüber informiert, wenn öffentlich gemacht wird, wo ihr euch gerade befindet.
Ich möchte mich nicht als Datenschutz-Appostel aufspielen, auch möchte ich nicht den Eindruck erwecken, ich würde Facebook nicht mögen. Wichtig ist allerdings, dass man mit Bedacht seine Informationen teilt und publiziert. Lasst nicht mehr Leute als nötig auf eure Daten zugreifen.
Spezial-Tipp: wenn du nicht sicher bist, was man von dir bei Facebook sehen kann, ohne mit dir befreundet zu sein oder gar ohne selbst bei Facebook angemeldet zu sein, dann finde es einfach heraus:
- Logge dich bei Facebook ein
- Gehe auf deine eigene Profilseite
- Kopiere die URL in der Adressezeile deines Browsers
- Logge dich bei Facebook aus (Konto, Abmelden)
- Rufe die kopierte URL in den Browser auf
Du siehst nun die Informationen über dich, die du mit aller Welt teilst, auch ohne dass du mit dem Benutzer befreundet bist. Das, was nun im Browser über dich zu lesen ist, können auch Suchmaschinen sehen und über dich weiter verbreiten.
Während die Welt durch vermeintliche interessantere Themen auf angeblich fehlerhafte Apple Produkte, mögliche datenschutzrechliche Probleme bei Facebook oder mutmassliche Verletzung der Persönlichkeitsrechte durch Googles Street View abgelenkt wird, hat sich still und heimlich eine ganz andere Problematik eingeschlichen, um die die deutschen Bürger früher oder später auf keinen Fall herum kommen: der neue Personalausweis in Deutschland.
Ab dem 1. November 2010 werden neue Personalausweise vergeben. Alle bestehenden Ausweise behalten weiterhin ihre Gültigkeit, allerdings werden ab 1.11.2010 nur noch die neuen Dokumente ausgestellt. Wer seinen guten alten Personalausweis weiterhin für 10 Jahre behalten möchte, sollte vor dem 31.10.2010 einen guten Grund finden, sich einen Neuen ausstellen zu lassen.
Nicht nur der Preis unterscheidet sich (alt: 8 €, neu: rund 29 €), besonders interessant ist die Tatsache, dass die neuen Personalausweise mit den so genannten RFID-Chips ausgestattet sind. Ein Stück digitaler Information, ein elektronischer Fingerabdruck des Inhabers.
Grundsätzlich eine gute Sache – zumindest gut gemeint. Der Chip beinhaltet alle persönlichen Daten des Inhabers, die auch auf dem Ausweis zu lesen sind. Zusätzlich biometrische Daten und eine persönliche Signatur. Der Chip ist berührungslos per Funk erkennbar und kann ausgelesen werden, ohne dass der Besitzer ihn vorlegen muss. Vorteile sind z. B.:
- einfache Zoll- und Grenzkontrollen
- Alterskontrolle wo immer möglich oder nötig
- schnellere Ausweiskontrolle bei Behörden und Ämtern
- persönliche Identifizierung am heimischen PC (Lesegerät notwendig)
Damit entfällt zukünftig die Notwendigkeit, die Daten vom Personalausweis bei Behörden abtippen zu müssen. Wir halten einfach unseren Ausweis hin und sofort werden alle unsere persönlichen Daten übermittelt. Auch am Computer daheim können wir uns damit persönlich identifizieren. Abstimmungen und Wahlen über das Internet sind denkbar und möglich.
Alles, was Vorteile mit sich bringt, hat auch Nachteile. Genau dieses berührungslose Auslesen des Chips im neuen Personalausweis bereitet manchen Leuten Kopfzerbrechen. Anderen bereitet es Spass und Freude, z. B. dem Chaos Computer Club (CCC), welcher es bereits geschafft hat, den Chip auszulesen und damit die darin enthaltenen persönlichen und biometrischen Daten auszuspähen.
RFID ist ein Quasi-Standard, der nicht für Personalausweise neu erfunden wurde. Zahlreiche Sicherheits- und Türöffnungssysteme arbeiten damit. Die auf den Chips gespeicherten Informationen können aus unterschiedlicher Entfernung durch Lesegeräte abgefragt werden, die elektromagnetische Wellen aussenden. Solche Lesegeräte sind durchaus handelsüblich und sind heutzutage bereits überall in unseren Städten und Gebäuden verteilt.
Natürlich, die persönlichen Informationen auf den Chips in den Personalausweisen sind durch eine PIN verschlüsselt. Aber nicht nur der CCC, auch zahlreiche Universitäten haben es bereits geschafft, diese zu hacken. Durchaus denkbar, dass unsere Daten beim ahnungslosen Einkaufsbummel durch die Stadt ausgelesen und als Bewegungsprofile gespeichert oder anderweitig missbraucht werden.
Sogar in den USA macht man sich inzwischen darüber lustig, dass wir Deutsche zwar keine Bilder unserer Häuser im Internet sehen wollen, zukünftig allerdings permanent alle unsere persönlichen und biometrischen Daten per Funk im direkten Umfeld verbreiten werden. Da könnte man sich gleich ein Schild um den Hals hängen, auf dem Adresse und mehr steht.
Es bleibt abzuwarten, ob der Personalausweis mit dem RFID-Chip wie geplant dieses Jahr noch kommen wird, oder ob noch mehr Sicherheitslücken auftauchen, die von Kriminellen ausgenutzt werden könnten.
Google Street View ist eine tolle Sache – aber nicht für jedermann. Viele Bürger gehen auf die Barrikaden und so räumte Google exklusiv für Deutschland die Möglichkeit ein, Häuser verpixeln und damit unkenntlich machen zu lassen.
Dass viele (inkl. mir) das für merkwürdig und unnötig halten, hatte ich bereits berichtet. Nun kommt allerdings Deutschlands wohl grösster Google Street View Fan um die Ecke und macht allen, die den Schutz ihrer Privatsphäre durch die Strassenbilder von Google unterwandert sehen, erneut einen Strich durch die Rechnung.
Jens Best zeigt uns genau das, was Google uns auf Druck von Politik und Bevölkerung vorenthalten will. Er zieht durch die Lande und fotografiert alles, was bei Google Street View verpixelt und unkenntlich gemacht wird. Und diese Bilder behält er nicht etwa für sich. Nein, er geht noch einen Schritt weiter und stellt die Bilder bei Picasa und (besonders dreist) Google Maps online.
Bei YuccaTreePost berichtet Jens Best im Interview über seine Hintergründe und Intention. Er möchte der Gesellschaft im Netz Raum geben und sicherstellen, dass frei zugängliche Informationen (und dazu zählt der optische Eindruck von Deutschlands öffentlichen Strassen) auch im Netz unzensiert und frei verfügbar sind.
Rechtlich bewegt Jens Best sich damit – zumindest derzeit – zwar auf rutschigem Grund, dennoch verstösst er gegen keine Auflagen oder Gesetze. Er zeigt das online, was jeder bei einem Spaziergang durch Deutschlands Strasse ohnehin sehen könnte. Und er ist nicht allein. Mehrere hundert Mitstreiter scharen sich bislang um ihn und haben angekündigt, ihn dabei zu unterstützen, bis jedes verpixelte Haus optisch erfasst und digital verfügbar gemacht wurde.
Möchtest auch du Jens bei seiner Aktion “Verschollene Häuser” unterstützen, so empfehle ich seine mixxt-Gruppe.
Due to excessive spam abuse, unfake.it will soon begin to block URLs from various other URL shortening services such as http://bit.ly/. All incoming URLs (no matter if they’re injected via web or API) from blacklisted domains won’t be shortened any longer as of the effective date.
Effective date is: 2010-08-26 6pm UTC
Reasons ain’t to harm other shortening services, but to reduce spam. It’s a common practice of spammers to shorten and shorten and shorten their URLs through more and more shortening services. unfake.it won’t support such habits any longer.
If you intend to shorten formerly shortened URLs again and have the feeling that it’s okay, get in touch with me. We’ll find a way! Maybe by using an API key.
I feel sorry for all those 42.000+ short URLs, but there ain’t no other way to prevent further spamming. Already shortened URLs will remain valid, so they might still be accessed in the future.
